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Für Velo- und Skateboardfahrer: Ab Samstag wird in Luzern «gepumpt»

Mit Velos oder Skateboards über wellige Pisten gleiten: Das Pumpen liegt im Trend. Nun erhält auch Luzern einen Pumptrack. Er soll nicht nur Jugendliche anziehen.
Simon Mathis
Am Samstag geht’s los mit dem Pumpen beim Schulhaus Wartegg. (Bild: PD)

Am Samstag geht’s los mit dem Pumpen beim Schulhaus Wartegg. (Bild: PD)

Pumpen ist beliebt. Dabei geht es aber nicht etwa um die Kanalisation, sondern um einen Rad- und Rollsport. Die hohe Kunst des «Pumpens» beschreibt das schwungvolle Auf-und-Ab-Fahren auf welligem Untergrund und auf Steilwandkurven. Dabei sollte man möglichst nicht in die Pedale treten oder anschieben.

Ab kommendem Samstag ist dies auch in Luzern möglich – auf der Sportanlage Wartegg. Dann nämlich eröffnet Stadtpräsident Beat Züsli (SP) den ersten Pumptrack der Stadt. Auf 1000 Quadratmetern Asphalt können Personen jeglichen Alters die hüglige Kurvenpiste abfahren. Mitsamt Begrünung und Entwässerung kostete das Projekt 130'000 Franken.

Mehr öffentliche Sportanlagen für die Stadt

Der Pumptrack beim Schulhaus Wartegg folgt einem schweizweiten Trend, der auch den Kanton erfasst hat. «In der Freizeitanlage Langmatt in Kriens-Obernau gibt es bereits eine ähnliche Anlage», sagt Christoph Brassel, Baufachperson bei der Dienstabteilung Kultur und Sport. «Es hat sich gezeigt, dass das Interesse an solchen Tracks sehr gross ist.» Der Bau lehnt sich am Konzept des Stadtrats an, bis 2024 in Luzern sechs öffentliche Kleinsportanlagen zu schaffen.

Die Anlage soll zur Vielfalt des städtischen Sportangebots beitragen. «Der Pumptrack wird sicherlich ein Magnet für Jugendliche sein», sagt Brassel. Aber auch jüngere und ältere Semester seien herzlich dazu eingeladen, mit dem motorlosen Transportmittel ihrer Wahl durch die Spuren zu kurven. «Wir hoffen, dass der Pumptrack zu einem Treffpunkt für Familien wird», so Brassel. «Es ist wichtig für uns, dass alle Zugang zur Anlage haben.»

So gefährlich, dass die Anlage überwacht werden muss, ist das Pumpen nicht. Da beim Velofahren immer Unfälle geschehen können, geht es aber natürlich trotzdem nicht ohne Sicherheitshinweise: «Wir weisen vor Ort darauf hin, die Fahrweise dem eigenen Können anzupassen», sagt Brassel. Rücksicht auf die anderen Fahrer sei zentral, da man auf den Spuren nicht so einfach ausweichen könne. Und: «Helmtragen ist Pflicht.»

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