AMMONIAK: Der Kampf gegen Giftgas: Trifft es die Säuli?

Bauern müssen den Ausstoss von Ammoniak reduzieren. Tierschützer befürchten, dass dafür die Schweine schlechter gehalten werden.

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In keinem Kanton der Schweiz werden so viele Schweine gehalten wie im Kanton Luzern. Entsprechend hoch ist der gesundheitsschädigende Ausstoss des gasförmigen Ammoniaks. Das soll nun besser werden. So ist in einem Massnahmenplan des Luzerner Regierungsrats unter anderem festgehalten: Ab 2011 muss bei Bewilligungen für ammoniakrelevante Um- und Neubauten der Nachweis erbracht werden, dass der Ausstoss dieses giftigen Gases um mindestens 20 Prozent reduziert wird. Beat Wandeler, stellvertretender Geschäftsführer des Branchenverbandes Suisseporcs in Sempach, sieht ein Problem bei grösseren Tierbeständen. Diese verursachen bei gleichen Stallsystemen auch mehr Ammoniak-Ausstoss, was dazu führen könnte, dass die Tiere wieder vermehrt in geschlossenen Stallungen gehalten würden. Denn grossflächige Freilaufstallungen, sind wahre Ammoniak-Schleudern.

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».