AMOKLAUF: «Die Kanti braucht Sozialarbeiter»

In Luzerner hat bisher kein Schüler mit Amoklauf gedroht. Damit das so bleibt, investiert die Stadt in die Gewaltprävention.

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Kantonsschule Alpenquai. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Kantonsschule Alpenquai. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Der Fall Winnenden schreckt auf. Wie wären die Luzerner Schulen auf einen Amoklauf vorbereitet? Muss die Sicherheit erhöht werden? Peter Thalmann, Leiter der Schulsozialarbeit der Stadt Luzern und Kopräsident des Schulsozialarbeiter-Verbandes, sieht Handlungsbedarf. «In der Stadt Luzern gibt es auf 22 Schulhäuser acht Schulsozialarbeiter. Somit sind wir in acht Schulhäusern vor Ort vertreten, die anderen werden nur punktuell bedient.» Die Früherfassung und eine schnelle Intervention seien entscheidend. «Dies ist nur möglich, wenn wir direkt im Schulhaus vertreten sind», sagt Thalmann.

Zu lange Wartezeiten
Gross sei das Manko an Kantons- und Gewerbeschulen. «Dort gibt es keine Schulsozialarbeit, und der Schulpsychologische Dienst hat lange Wartezeiten.»

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen in der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 15. März.