An den Parteispitzen kommt es zu Wechseln

Mit Ausnahme von Josef Kunz (SVP) wollen sämtliche Präsidenten der Luzerner Kantonalparteien in den Nationalrat. Das hat Folgen für die Parteien – unabhängig vom Wahlausgang.

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SVP-Parteipräsident Josef Kunz will nicht für den Nationalrat  kandidieren. (Bild: Philipp Schmidli/NeueLZ)

SVP-Parteipräsident Josef Kunz will nicht für den Nationalrat kandidieren. (Bild: Philipp Schmidli/NeueLZ)

Martin Schwegler (CVP), Peter Schilliger (FDP), Felicitas Zopfi (SP), Monique Frey und Katharina Hubacher (Grüne), Urs Brücker (GLP), Kurt Inderbitzin (BDP) sowie Gerardo Raffa (EVP) haben zwei Sachen gemeinsam: Sie alle sind Präsidenten von Luzerner Kantonalparteien, und sie alle beschäftigen sich zurzeit intensiv mit ihrer Zukunft. Grund sind die Nationalratswahlen vom 23. Oktober, zu denen – mit Ausnahme von SVP-Präsident Josef Kunz – alle Parteichefs antreten werden. Kunz möchte seine Partei sicher bis im kommenden Frühjahr leiten, die weitere Zukunft sei offen.

CVP-Präsident Martin Schwegler will im Sommer 2012 abtreten, egal, ob er in den Nationalrat gewählt wird. FDP-Präsident Peter Schilliger würde das Präsidium im Falle einer Wahl zwar nicht abgeben, kündigt aber Änderungen in der Parteileitung an. Auch bei der SP könnte es zu einem Wechsel kommen: Präsidentin Felicitas Zopfi hat gute Chancen, im Frühjahr 2012 in den Stadtrat gewählt zu werden. Dann würde sie das Präsidium abgeben.

Lukas Nussbaumer

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