An der Luga gehts hoch hinaus

Ob im hohen Tempo oder lieber gemütlich: Auf dem Lunapark an der Luga gibt es die unterschiedlichsten Bahnen für jeden Geschmack.

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Adrenalinkick garantiert: Diese jungen Frauen lasen sich auf dem Lunapark 52 Meter hoch hinaufkatapultieren. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Adrenalinkick garantiert: Diese jungen Frauen lasen sich auf dem Lunapark 52 Meter hoch hinaufkatapultieren. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Ob Geisterbahn, Karussell, «Putschauto», Schiessbude oder Achterbahn: 21 Bahnen und viele Vergnügungsstände bieten den Besuchern des Lunaparks Spass und Unterhaltung. «Dieses Jahr wurde zusätzlich das Verpflegungsangebot ausgebaut», sagt der Platzwart und Aussteller Eugen Zanolla. Zudem sei der Lunapark mit der neuen Arealeinteilung «praktisch mit der Luga verschmolzen». Eine erste Zwischenbilanz fällt für Zanolla denn auch positiv aus: «Die Luga ist aus unserer Sicht sehr gut angelaufen – das Wochenende war vielversprechend.»

Bild: Maria Schmid / Neue LZ
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Sie sind der Publikumshit an jeder Luga: die rennenden Schweinchen. (Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ)
5 Franken beträgt der Wetteinsatz. 65 Prozent des Gewinns wird wieder ausgezahlt. (Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ)
Promikochen in der Luga-Kocharena: Der Sempacher Ruderer André Vonarburg schneidet unter der Anleitung von Bäuerin Priska Heini aus Neuenkirch den Gnocchi-Teig in Stücke. (Bild: Guy Studer / Neue LZ)
Bild: Philipp Schmidli/Nuee LZ
Jasmin Stadelmann und Marc Hofmann im Riesenrad im Luna-Park (Bild: Philipp Schmidli/Nuee LZ)
Fiona Korner, Lara Waldmeyer, Lorena Schumacher und Luana Winkler (von links) im Luna Park (Bild: Philipp Schmidli/Nuee LZ)
Bild: Philipp Schmidli/Nuee LZ
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Das Riesenrad ist auch dieses Jahr ein Publikumsmagnet. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Wer getraut sich auf den Snowjet? (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Das Riesenrad ist auch dieses Jahr ein Publikumsmagnet. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Grosse Rutsche - riesiger Spass. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Grosse Rutsche - riesiger Spass. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Unterwegs auf dem Karusell. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Auf los geht's los. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Wen können wir als nächstes rammen? (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Bild: Philipp Schmidli/Nuee LZ
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Hoch hinaus an der Kletterwand. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Dieses Mädchen versucht am Drehrad sein Glück. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Volkstümliche Unterhaltung bei de3r Eventbühne. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Milch-Pause. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Am Stand der Neuen Luzerner Zeitung gibt es Informationen zur Zeitung und zur neuen App. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Stand des Tropenhauses Wolhusen. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Die Landwirtschaft steht auch dieses Jahr im Zentrum der Luga. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Interessierte Zushauerinnen. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Säulirennen der anderen Art. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Hier steht alles perfekt an seinem Platz. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
So machen Fitnessübungen Spass. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
So machen Fitnessübungen Spass. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Luna-Park mit Aussicht. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Ballone stehen bei Kindern hoch im Kurs. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Früh übt sich, was ein echter Feuerwehrmann werden will. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Mmmh... (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Für das Queren der Hängebrücke braucht es viel Geschick. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Für das Queren der Hängebrücke braucht es viel Geschick. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Papi zeigt dem Töchterchen wie's geht. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Gar nicht so einfach, das Gleichgewicht zu halten. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Bräteln an der Feuerstelle. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
KLeine Reiterin ganz gross. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Diese kleine Reitern braucht nich etwas Unterstützung. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Das Angebot an der Luga ist vielfältig. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
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Dieser Pfosten schmeckt dem Säuli besonders gut. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Rennsäuli Mia wartet auf ihren nächsten Einsatz. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Das Fohlen gönnt sich eine wohlverdiente Ruhepause. (Bild: Ernst Zimmerli/luzernerzeitung.ch)
Da wird jedes Springpferd neidisch. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Da wird jedes Springpferd neidisch. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Hopp, diese Hürde schaffst du. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Katharina Wermuth mit zwei Spring-Hasen. (Bild: Neue LZ)
«Remote Citizen» - zu deutsch etwa ferngesteuerter Bürger nennt sich das Phänomen, das rund 45 Teilnehmer am 29. April auf dem Luga-Gelände vorführten. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Die Teilnehmer zeigen auf etwas und sprechen. Die Luga-Besucher sind irritiert. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Alle Teilnehmer sind über Funk mit einem Empfänger und Ohrstöpsel verkoppelt, damit alle das gleich tun. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Linga Schwegler mit ihren Rössern an der Luga (Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ)
Die Familie Carradini beobachtet die Schmetterlinge des Papiliorama Kerzers an der Luga. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Romana Gander staun über die Schmetterlinge. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Online-Redaktionsleiter Robert Bachmann erklärt einem Lugabesucher die neue LZ-App am Stand der Neuen Luzerner Zeitung. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Die Rope Skipping Show auf der Eventbühne. (Bild: Neue LZ)
Die Rope Skipping Show auf der Eventbühne. (Bild: Neue LZ)

Bild: Maria Schmid / Neue LZ

Von gemütlich bis «Kick des Tages»

Schon von weitem fallen dem Besucher im Lunapark zwei Attraktionen auf: zum einen das «klassische» Riesenrad und zweitens ein riesiger, sich schwenkender Arm. Ersteres steht für Gemütlichkeit, Letzteres für Adrenalin pur:

  • Einfach genial – das ist der Kick des Tages», schwärmt Raphael Perren (27), der soeben die rasante Fahrt mit dem Maxximum beendet hat. Sein Kollege Sepp Filliger (27) aus Ennetmoos pflichtet ihm bei: «Nur Fliegen ist schöner.» Beginnend mit sanften Schaukelbewegungen befördert der lange Arm die Gäste auf eine eindrückliche Höhe von 52 Metern. Mit der Gemütlichkeit ist es spätestens dann vorbei: Die Gondel dreht sich unter anderem um die eigene Achse und düst mit einer Spitzengeschwindigkeit von 110 Stundenkilometern nach unten. «Am meisten Herzklopfen hatte ich aber zuoberst, als wir mit dem Gesicht nach unten in den Haltebügeln hingen», sagt Perren.

Die eindrückliche Fahrt mit garantiertem Adrenalinkick hat aber ihren Preis: Eine Fahrt mit dem Maxximum kostet 12 Franken (Mindestalter 14 Jahre, Körpergrösse: 1,40 bis 1,95 Meter)

  • Das Riesenrad bietet dem Besucher auf einer Höhe von bis zu 34 Metern einen ruhigen und entspannenden Ausblick auf den Rummel im Lunapark und dem Messegelände. Jasmin Stadelmann und ihr Freund Marc Hofmann (beide 20) wollten die gemütliche Gondelfahrt geniessen: «Ich gehe jedes Jahr auf das Riesenrad, eigentlich ist das ja sehr romantisch, wären da nicht der Fotograf und der Journalist mit in der Gondel», sagt Stadelmann schmunzelnd.

Eine Fahrt kostet 5 Franken (Kinder bis 6 Jahre zahlen 4 Franken).

«Augen zu und durch»: So lautet das Fazit von Christa Sövegjarto (53) zum Xenox-Looping-Coaster. Zusammen mit ihren Töchtern Karina und Anika absolvierte die Luzernerin die rasante Fahrt mit der Achterbahn. Nach einem steilen Anstieg geht es ebenso rassig hinunter in einen gedrehten Looping und weiter in steile Kurven.

Eine Fahrt mit zwei Runden kostet 6 Franken (Mindestgrösse 1,30 Meter).

  • Kurz nach dem Essen ist die Fahrt mit dem Top Spin nicht empfehlenswert: Mit bis zu fünf Umdrehungen am Stück wird der Passagier gehörig durchgeschüttelt – zudem wechselt die Bahn urplötzlich von der Vorwärts- in die Rückwärtsbewegung. «Cool», lautet der Kommentar von vier Mädchen einer 6. Primarklasse aus Eschenbach. «Als wir auf dem Kopf standen, habe ich die Orientierung verloren, das war hammermässig», sagt die zwölfjährige Lorena.

Eine Fahrt kostet 6 Franken (Mindestgrösse: 1,30 Meter).

  • Auf einem Teppich kann die 37 Meter lange Rutschbahn mit drei Wellen hinuntergedüst werden.

Eine Abfahrt kostet 2 Franken.

HINWEIS
Der Lunapark ist täglich von 11 bis 22 Uhr geöffnet (Freitag bis Sonntag bis 24 Uhr).