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An der Schweizermeisterschaft im Speedcubing treffen sich die Spieler mit den flinksten Fingern

Am Pfingstwochenende findet in der Pfarrei St. Anton in Luzern die Rubik-Cube-Schweizermeisterschaft statt. Die Spieler müssen die Würfel so schnell wie möglich lösen – und beweisen dabei nicht nur Handfertigkeiten.
Die blinde 3x3-Kategorie. Die Spieler tragen nicht nur die Augenklappen, die Schiedsrichter halten ihnen noch ein Blatt vor die Hände, damit sie auch sicher nicht spienzlen können. Die blinde 3x3-Kategorie. Die Spieler tragen nicht nur die Augenklappen, die Schiedsrichter halten ihnen noch ein Blatt vor die Hände, damit sie auch sicher nicht spienzlen können.
Es gilt, die Cubes so schnell wie möglich zu lösen.Es gilt, die Cubes so schnell wie möglich zu lösen.
Die Würfel sind ganz unterschiedlich – manchmal nicht einmal würfel-, sondern pyramidenförmig.Die Würfel sind ganz unterschiedlich – manchmal nicht einmal würfel-, sondern pyramidenförmig.
Die Schweizermeisterschaft fand übers Pfingstwochenende in der Pfarrei St. Anton statt.Die Schweizermeisterschaft fand übers Pfingstwochenende in der Pfarrei St. Anton statt.
An den Tischen sitzt jeweils ein «Judge», also ein Schiedsrichter, der zuschaut, dass alles mit rechten Dingen zugeht.An den Tischen sitzt jeweils ein «Judge», also ein Schiedsrichter, der zuschaut, dass alles mit rechten Dingen zugeht.
Eine Momentaufnahme.Eine Momentaufnahme.
Keine Chance, unter der Klappe durchzuschauen. Hier werden die Regeln pingelig eingehalten, wie es an einer Schweizermeisterschaft zu erwarten ist.Keine Chance, unter der Klappe durchzuschauen. Hier werden die Regeln pingelig eingehalten, wie es an einer Schweizermeisterschaft zu erwarten ist.
In der Kategorie «Blind» dürfen sich die Rubik-Cube-Wettkämpfer ihre Zeit nehmen, um sich eine Lösungsstrategie auszudenken, die sie dann blind durchführen.In der Kategorie «Blind» dürfen sich die Rubik-Cube-Wettkämpfer ihre Zeit nehmen, um sich eine Lösungsstrategie auszudenken, die sie dann blind durchführen.
Die Augenklappen bringen die Cuber selber mit.Die Augenklappen bringen die Cuber selber mit.
Insgesamt 92 Teilnehmer konnten gezählt werden.Insgesamt 92 Teilnehmer konnten gezählt werden.
Die Zeit des Schweizermeisters im blinden 3x3 betrug 42 Sekunden.Die Zeit des Schweizermeisters im blinden 3x3 betrug 42 Sekunden.
Drehen und Wenden. Und das so schnell, wie's nur geht.Drehen und Wenden. Und das so schnell, wie's nur geht.
Höchstkonztentriert.Höchstkonztentriert.
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Flinke Finger: Rubik Cube Schweizermeisterschaft in Luzern

(lil) Nicht nur flinke Finger sind gefragt, sondern auch jede Menge Köpfchen: Vom 8. bis am 10. Juni findet in Luzern die Schweizermeisterschaft im Speedcubing statt. Die 92 teilnehmenden Rubik-Cube-Enthusiasten treten in insgesamt 18 Disziplinen gegeneinander an.

Einer von ihnen durfte einen sehr erfolgreichen Samstag feiern: Der amtierende Schweizermeister Richard Delacoste konnte seinen Titel verteidigen – und dies nicht nur einmal! Er gewann die Disziplin des 4x4-Würfels, des 5x5 und des 6x6, den 3x3-Würfel einhändig und – die Königsdisziplin – den klassischen 3x3-Würfel.

Der Vize-Präsident von Swisscubing Ioannis Papadopoulos erklärt auf Anfrage unserer Zeitung die Spielregeln: Jeder Teilnehmer hat fünf Versuche, in welchen er den Würfel schnellstmöglich lösen muss. Von den fünf Einzelzeiten wird die langsamste gestrichen und der Durchschnitt der vier schnelleren berechnet. Das Highlight der Schweizermeisterschaft sei, wie Papadopoulos sagt, immer das Finale des klassischen 3x3-Würfels. In dieser Kategorie erreichte der 15-jährige Richard Delacoste eine Durchschnittszeit von 8,1 Sekunden – und setzte sich damit deutlich vom Silber- und Bronzemedallisten ab: Diese beiden erreichten Durchschnittszeiten von 10,3 respektive 10,45 Sekunden.

Einhändig, blind, mit den Füssen

Nebst den klassischen Disziplinen, in welchen man die verschiedenen Würfel ohne weitere Hindernisse löst, gibt es, wie uns Papadopoulos erklärt, auch speziellere Kategorien: Die Würfel werden auch einhändig oder blind und gar mit den Füssen gelöst.

An jedem Wettkampftisch sitzt ein Schiedsrichter, der den Wettkämpfern auf die Finger schaut. Dieser gibt beispielsweise Acht darauf, dass sich die Spieler, bevor sie den Würfel zu lösen beginnen, nicht mehr als 15 Sekunden Zeit nehmen, um sich eine Lösungsstrategie auszudenken. Darüber hinaus sind die «Judges» befugt, Strafsekunden zu vergeben – etwa wenn der Teilnehmer eine Bewegung zu viel oder zu wenig ausführt.

In der Kategorie «blind» dürfen sich die Teilnehmer den Würfel so lange sie wollen einprägen und sich eine Lösungsstrategie merken. Dann gilt es: Augenklappen runter und den Würfel mit reiner Vorstellungskraft auswendig lösen.

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