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Anbaufläche nimmt ab

Während die Kantone Bern, Waadt, Freiburg, Aargau, Thurgau und Zürich typische Kartoffelanbaugebiete sind, gibt es im Kanton Luzern nur noch wenige Kartoffelbauern. Die Zahl der Betriebe ist in den letzten Jahren massiv gesunken. Zählte das Bundesamt für Statistik im Jahr 1975 rund 3600 Betriebe, waren es 2015 noch deren 223.

Die grösste Bedeutung hatte die Knolle für die Schweizer während des Zweiten Weltkrieges. Unter dem Namen «Plan Wahlen» wurde ab 1940 der Selbstversorgungsgrad massiv erhöht. Die Anbaufläche stieg von 47000 Hektaren im Jahr 1939 auf 89 900 Hektaren im Jahr 1944. In der Schweiz beträgt die Anbaufläche heute noch 11 000 Hektaren. (kuy)

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