André Vonarburg siegt im Abschiedsrennen

17 Achterboote, 19 Kilometer Rudern, 7 Kilometer laufen und ein Sieger: Das Schweizer Team siegt mit den Olympia-Teilnehmern Mario Gyr und André Vonarburg - im letzten Rennen des Sempachers.

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André Vonarburg ()links) und Mario Gyr jubeln über den Sieg. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

André Vonarburg ()links) und Mario Gyr jubeln über den Sieg. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Der Sieg für die Schweizer ist für Teammitglied André Vonarburg ein ganz besonderer: es war sein letztes Rennen. Damit setzten sie sich mit lediglich 21 Sekunden vor dem Deutschen Team «Light Bulls» durch. Den dritten Rang besetzt mit den «Germania All Stars» ebenfalls ein deutsches Team.

100 Kilo auf den Schultern

Mit dem Startschuss ging es los auf die erste, neun Kilometer lange Etappe bis nach Immensee. Bereits zu Beginn gehen die Schweizer energisch in Führung. Es folgt ein Abschnitt, bei dem es gilt, die rund 100 Kilogramm schweren Boote vier Kilometer weit zu tragen. In Küssnacht am Rigi wassern die Schweizer wieder ihr erstes Boot, bevor die zweite Laufstrecke, die von Meggen über Meggenhorn führt, in Angriff genommen wird. «Es ist brutal hart», keucht André Vonarburg und joggt vor seinem Boot her.

Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ
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André Vonarburg signiert ein Shirt. (Bild: PD)
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Die letzte Ruderetappe führt am Lido vorbei mitten in die Luzerner Altstadt unter der See-, Kappell, und Rathausbrücke hindurch. Noch einmal gibt das Schweizer Team um Mario Gyr und André Vonarburg alles und hetzt der Ziellinie vor der Jesuitenkirche entgegen. Sie gewinnen mit einer Zeit von 2:08:15. Vonarburg: «Toll, meine Karriere an so einem Rennen und mit so guten Teamkollegen abzuschliessen, auch wenn es brutal war, vom ersten bis zum letzten Ruderschlag.» Und Mario Gyr erklärt den neuerlichen Triumpf so: «Wir haben als Team unsere Hand noch länger auf die heisse Platte gehalten als die anderen. So haben wir gewonnnen.»

pd/chg