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Interview

Andrea Gmür: «Ich bin für eine Doppelkandidatur»

Küsschen hier, Blumen dort, pulsierender Sound: Fast wie ein Popstar feierte die CVP-Familie die Nomination von Nationalrätin Andrea Gmür fürs Stöckli.
Interview: Evelyne Fischer
Andrea Gmür. (Bild: Boris Bürgisser, Sursee, 29. Januar 2019)

Andrea Gmür. (Bild: Boris Bürgisser, Sursee, 29. Januar 2019)

Wie schon beim Einzug in den Nationalrat habe sie nun erneut das nötige Quäntchen Glück gehabt, so Gmür nach Bekanntgabe des Resultats. Zwischen den Gratulationen sagte die Stadtluzernerin, wie sie im Herbst den CVP-Sitz verteidigen will.

Andrea Gmür, mit 264 Stimmen gehen Sie als Siegerin aus der internen Ausmarchung um den Ständeratssitz hervor. Wie fühlen Sie sich?

Ich bin überwältigt, es blieb spannend bis zum Schluss. Im dritten Wahlgang war es offen, wohin die Stimmen des ausgeschiedenen Ludwig Peyer gehen würden.

Mit Ihrem städtischen Hintergrund galten Sie im Vorfeld nicht gerade als Favoritin. Die Verteilung der Delegierten sprach eher für eine Vertretung vom Land.

Die Ausgangslage war in der Tat schwierig. Ich habe in den letzten Wochen allerdings zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten. Diese haben mir Mut gemacht.

Seit 2015 politisieren Sie in Bundesbern mit «Biss und Füür». Dies allein wird allerdings im Wahlkampf kaum reichen. Welche Schwerpunkte werden Sie legen?

Mir liegen vier Bereiche besonders am Herzen: Jugend und Bildung, soziale Marktwirtschaft und die Stärkung von Luzern. Letzteres insbesondere mit Blick auf den öffentlichen Verkehr: Luzern braucht den Tiefbahnhof dringend.

Erst nach den kantonalen Wahlen will Ihre Partei entscheiden, ob Sie sowohl für den Ständerat als auch für den Nationalrat kandidieren sollen. Wie stehen Sie zum Thema Doppelkandidatur?

Ich werde mich dem Entscheid der Partei fügen. Aus parteipolitischen Gründen spreche ich mich persönlich für eine Doppelkandidatur aus. Sowohl auf der Nationalrats- als auch auf der Ständeratsliste aufgeführt zu sein, gibt der ganzen Partei Auftrieb. Aber wie gesagt: Das letzte Wort hat die Partei.

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