Anian Liebrand erhebt Mobbing-Vorwurf

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Am kommenden Samstag tritt der Luzerner Anian Liebrand (26) als Präsident der Jungen SVP Schweiz zurück. Nun erhebt er auf Facebook schwere Vorwürfe an die kantonale Parteileitung. Er schreibt von «Mobbing» und «Drecksspielen». Grund: Im Parteiblatt «Kurier» hätte ein Interview zur kantonalen Asylinitiative erscheinen sollen. Parteipräsident Franz Grüter habe veranlasst, dieses nicht abzudrucken, wie Liebrand gegenüber «blick.ch» sagt.

Peter With, Präsident der städtischen SVP habe in diesem Fall gar gedroht, alle seine Ämter niederzulegen. Grüter bestätigt, dies veranlasst zu haben, begründet es aber damit, dass er statt Liebrand jemanden zu Wort habe kommen lassen wollen, der in der Partei eine Funktion habe. With dementiert, solche Drohungen gemacht zu haben.

red