ANKER-BILD: Aussergewöhnliche Versteigerung

In der Galerie Fischer wird ein Anker-Gemälde von 1898 versteigert. Dass in Luzern ein Werk dieser Kategorie verkauft wird, ist selten.

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Galerieinhaber Kuno Fischer mit Albert Ankers «Der alte Feissli mit Kind auf Ofenbank» (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Galerieinhaber Kuno Fischer mit Albert Ankers «Der alte Feissli mit Kind auf Ofenbank» (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Geschützt hinter Plexiglas hängt das Ölgemälde «Der alte Feissli mit Kind auf Ofenbank» von Albert Anker (1831–1910) in der Galerie Fischer in Luzern. «Dies ist ein besonders wichtiges Werk aus dem Bereich Schweizer Kunst», sagt Kuno Fischer (35), Geschäftsführer und Auktionator der Galerie. Diese Beziehung zwischen Grossvater und Kind, die Wärme, die diese Szene ausstrahle, genau dies zeichne die Arbeit von Albert Anker aus.

Gutes Renommee
Das 110 Jahre alte Werk wird an der Kunstauktion vom 12. und 17. November in der Galerie Fischer versteigert. Die untere Schätzung liegt bei 800 000 Franken, was zugleich das Mindestgebot bei der Auktion ist. Obwohl die Galerie Fischer das älteste Schweizer Kunstauktionshaus (gegründet 1907) und sogar eines der führenden Häuser in Europa ist, kommt es nicht häufig vor, dass ihm ein solches Spitzenstück zum auktionsweisen Verkauf anvertraut wird. Dass man der Galerie Fischer die Auktion des Ankers überlasse, zeuge für das gute Renommee dieser Galerie.

Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».