«Anker»-Sanierung verzögert sich

Der Umbau des Hotels Anker lässt weiter auf sich warten. Deshalb schiebt der aktuelle Pächter nun seine Pensionierung hinaus.

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Das Hotel Anker am stark frequentierten Pilatusplatz. (Bild: Archiv Eveline Beerkircher/Neue LZ)

Das Hotel Anker am stark frequentierten Pilatusplatz. (Bild: Archiv Eveline Beerkircher/Neue LZ)

«Anker»-Wirt Siegfried Lercher hat den Pachtvertrag verlängert. Diese Nachricht überrascht. Denn bis anhin war vereinbart, dass Lercher im März 2012 in Pension geht und das Hotel im kommenden Frühjahr saniert wird. «Die Planung hat sich verzögert», bestätigt Giorgio Pardini, Präsident der Volkshaus-Genossenschaft, der das Gebäude gehört.

Als Grund für die Verzögerung nennt Pardini eine Konzeptanpassung. Ursprünglich war vorgesehen, das Untergeschoss des «Anker»-Gebäudes auszubauen und künftig als Jazzkeller zu nutzen. Pardini: «Diese Umbauten hätten unter Umständen die Gebäudestatik beeinträchtigt.» Deshalb wird jetzt ein zweites Projekt verfolgt, welches ursprünglich zurückgestellt worden ist. Weil die Volkshaus-Genossenschaft den «Anker» nicht leer stehen lassen wollte, überzeugte sie den derzeitigen Pächter zu einer Vertragsverlängerung.

«Die Genossenschaft suchte im Spätsommer den Kontakt und bat uns, das Hotel Anker bis im November 2012 weiterzuführen», sagt Pächter Siegfried Lercher. Diesem Plan hat Lercher zugestimmt: «Wir haben nicht frohlockt, aber die Sommersaison hängen wir nun noch an.» Danach, so der 64-Jährige, sei aber «definitiv Schluss, dann lassen wir uns pensionieren».

Emanuel Thaler

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