ANLIKER/MASSWERK: Wettbewerb Wettsteinpark ist entschieden

Der Investoren- und Projektwettbewerb über die Gestaltung des Wettsteinparks in Luzern ist entschieden. Der erste Rang wurde dem Projekt "Toile de Jouy" der Anliker AG (Emmenbrücke) und der Masswerk-Architekten (Kriens) zugesprochen.

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Modell des Siegerprojekts «Toile de Jouy». (Bild pd)

Modell des Siegerprojekts «Toile de Jouy». (Bild pd)

Mit der Verlegung der Stadtgärtnerei ins Areal Ried am Rotsee wird der Wettsteinpark zwischen Musegg und Allenwinden in Luzern frei. Im August 2007 wurde ein Wettbewerb für Investoren und Architekten ausgeschrieben. Es wurden 16 Projekte eingereicht. Am Donnerstag informierte die Stadt über das Ergebnis des Wettbewerbs.

Das Siegerprojekt "Toile de Jouy" besteche durch eine angemessene städtebauliche und architektonische Haltung sowie eine geschickte landschaftliche Eingliederung in den Park, heisst es in der Medienmitteilung. Das Projekt umfasse zwei sehr kompakte Baukörper mit minimaler Landbeanspruchung. 

Kein Mehrverkehr erwartet
Das Kauf-Angebot erfülle zudem die Vorstellungen der Stadt, heisst es weiter. Überzeugt ist der Stadtrat auch von der Realisation im Minergie-Eco-Standard sowie von der Verkehrsführung. Es dürfe davon ausgegangen werden, dass gegenüber der heutigen Situation mit der Stadtgärtnerei kein Mehrverkehr entstehe.

Einen Teil des Verkaufserlöses will die Stadt in das Parkgelände investieren, um die Attraktivität für die öffentliche Nutzung zu steigern. Alle schützenswerten Bäume sowie der Kinderspielplatz bleiben erhalten. Nach Verkaufsverhandlungen und Zonenplanänderung ist frühestens in den Jahren 2012/13 mit dem Bau zu rechnen. 

sda