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ANTI-WEF-DEMO: 350 Demonstranten laufen gegen Wef Sturm

Am Samstagnachmittag demonstrierten in Luzern linke Aktivisten gegen das Wef. Die Demonstration verlief laut, aber friedlich.
Still aus dem Video. (Bild René Meier/Zisch)

Still aus dem Video. (Bild René Meier/Zisch)

Um 14.30 Uhr starteten die Teilnehmer der bewilligten Demonstration durch das Luzerner Zentrum. «Wef abschaffen, solidarische Gesellschaft aufbauen» stand an der Spitze des Demonstrationszuges auf einem Transparent geschrieben. Der rund 90 Minuten dauernde Marsch ging vom Theaterplatz via Bundesplatz, Winkelriedstrasse und Pfistergasse auf die andere Reusseite durch die Luzerner Altstadt, wo nicht nur verdutzte Touristen die Kundgebung verfolgten. Einige Ladenbesitzer hatten ihre Geschäfte geschlossen, andere hatten die Rolladen ganz hinunter gezogen.

«Voller Erfolg»
Mit Sprechchören wie «Wipe out Wef» machten die Demonstranten lautstark auf ihr Hauptanliegen aufmerksam. Die Organisatoren bezeichneten die Demonstration als «vollen Erfolg, 500 bis 700 hätten teilgenommen», wie Manuel, Mitorganisator und Mitglied des Anti-Wef-Bündnis 2010 Luzern sagte.

Keine Sachschäden
Die Luzerner Polizei spricht von 350 Teilnehmern. Diese hielten sich grösstenteils an die im Vorfeld abgesprochenen Auflagen und Marschroute, wie es in einem Communiqué heisst. Auf der Demonstrationsroute wurden mehrere geplante Stopps gemacht und Reden gehalten. Sachschäden sind der Polizei keine bekannt. Die erstmals praktizierte Zusammenarbeit zwischen der Stadt Luzern als Bewilligungsbehörde und der fusionierten Luzerner Polizei habe sich ebenso bewährt wie die gewählte 3-D-Strategie (Dialog – Deeskalation - Durchgreifen) der Polizeikräfte, so die Luzerner Polizei weiter.

Und das Vermummumgsverbot?
Viele Teilnehmer an der Spitze des Zuges liefen vermummt mit. «Wir haben zu Beginn klar daraufmerksam gemacht, dass man sich nicht vermummen solle. Was dann jeder Einzelne mache, sei ihm selbst überlassen», sagte Manuel im Video-Interview. Die Luzerner Polizei griff nicht ein und liess die Demonstranten gewähren.

Bei den Verkehrsbetriebe Luzern kam es zu Kursausfällen und Verspätungen. Die Seebrücke war für rund 15 Minuten gesperrt worden.

René Meier / Zisch

Mehr zur Anti-Wef-Demo lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.

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