ANTI-WEF-DEMO: Stämmers Tochter lief mit – SVP ist empört

Unter den rund 350 Teilnehmern an der Anti-Wef-Demo in Luzern befand sich auch die 24-jährige Tochter von Sicherheitsdirektorin Ursula Stämmer. Das will die SVP nun zum Politikum machen.

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Der Tross der Demonstranten auf der Höhe des Sentistegs beim Kasernenplatz. (Bild Roger Zbinden/Neue LZ)

Der Tross der Demonstranten auf der Höhe des Sentistegs beim Kasernenplatz. (Bild Roger Zbinden/Neue LZ)

«Es ist bedenklich, dass ausgerechnet die Tochter der Sicherheitsdirektorin mit Vermummten an einer derart kontroversen Demo mitläuft», sagte Parteipräsident Pirmin Müller gegenüber «20 Minuten». In einem Vorstoss möchte nun die SVP wissen, was der Stadtrat darüber denkt. «Meine Tochter ist volljährig und entscheidet selber, was sie tut», schmetterte Stämmer gegenüber der Pendlerzeitung die Vorwürfe ab. «Mit meiner Teilnahme habe ich nur meine Meinung frei geäussert. Es gibt nichts, was die SVP oder ich mir vorwerfen könnte», sagt Laura Stämmer selber.

Des Weiteren will die SVP mit ihrem Vorstoss geklärt haben, ob die Organisatoren wegen den Verstössen gegen das Vermummungsverbot zur Rechenschaft gezogen werden und verlangt Aufklärung darüber, wie viele Vermummte identifiziert hätten werden können. Auch fragt sie, ob die Kosten für die Strassenreinigung auf die Organisatoren abgewälzt werde. Auch dass die Seebrücke wegen dieser «Minidemonstration» gesperrt worden ist, ist der Partei ein Dorn im Auge.

scd