ANTRAG AN DEN LANDRAT: Nicht mehr einfach jeder darf fischen gehen

Die kantonale Fischerei­verordnung schreibt für den Erwerb eines Patents mit einer Gültigkeitsdauer von über einem Monat oder einer Pacht neu den Nachweis fischereilicher Kenntnisse vor.

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Ein Fischer auf dem Vierwaldstättersee. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Ein Fischer auf dem Vierwaldstättersee. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Gemäss der neuen eidgenössischen Tierschutzverordnung ist seit dem 1. September 2008 das Fangen und Züchten von Speise- und Besatzfischen sowie von Panzerkrebsen an den Nachweis fischereilicher Kenntnisse geknüpft. In der Folge hat die interkantonale Fischereikommission neue Ausführungsbestimmungen zur Vereinbarung über die Fischerei im Vierwaldstättersee erlassen und in Kraft gesetzt. Mit dem vorliegenden Revisionsentwurf nimmt der Nidwaldner Regierungsrat die notwendigen Anpassungen der kantonalen Gesetzgebung vor, wie die Staatskanzlei mitteilt.

Folgende Änderungen der kantonalen Fischereiverordnung sind erforderlich:

  • Verankerung des Sachkundenachweises als Voraussetzung für den Erwerb eines Patents mit einer Gültigkeitsdauer von über einem Monat oder einer Pacht.
  • Anpassung der zugelassenen Fanggeräte und Fangmethoden an die interkantonalen Ausführungsbestimmungen.

Bei der Revision der Fischereiverordnung handelt es sich um eine Angleichung an übergeordnetes Recht. Zudem werde eine Lücke in den Rechtsschutzbestimmungen geschlossen, wie es weiter heisst.

scd