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Kolumne

Apropos: Odyssee mit den ÖBB

Evelyne Fischer
Redaktorin Evelyne Fischer.

Redaktorin Evelyne Fischer.

Der Platz im Liegewagen Basel–Berlin der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) war gebucht (man ist ja jetzt klimasensibel), der Sekt kühl gestellt (Schlummertrunk für fast 11 Stunden Fahrt), die Vorfreude gross und klein das Bagage (dank einschlägiger Erfahrung einstiger Handgepäck-Flüge). Kurzum: Die Vorzeichen für den Wochenendtrip fünfer Freundinnen standen gut.

Dumm nur, dass die ÖBB ausgerechnet jenen Wagen des Nachtzugs stehen lassen mussten, der unsere Betten beherbergt hätte: Lüftung defekt, Personentransport ausgeschlossen. Uns graute. Sitzend im normalen Sechser-Abteil, fast 900 Kilometer lang? Ein Albtraum sondergleichen.

Zum Glück gabs da Herrn Frauenschuh, ÖBB-Schaffner, grosses Herz, grossväterliche Gelassenheit. Er meinte: Solche Ausfälle seien beim 40 Jahre alten Rollmaterial keine Seltenheit. Herr Frauenschuh erbarmte sich der Damen. Zwei von uns kriegten doch noch eine Schlafstätte, alle fünf einige Wochen später das Geld fürs Ticket zurück. Frei nach dem Prinzip ÖBB: lieber öfters besondere Bahnfahrten statt öde Billigflieger-Buchungen.

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