Kolumne

Apropos: Wo mich der Schuh drückt

In der Kolumne «Apropos» berichtet Redaktorin Evelyne Fischer, weshalb sie auf der Suche nach einem neuen Laufschuh wohl bald von Laden zu Laden rennt.

Evelyne Fischer
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Im Nachhall des Black Friday will ich’s nicht verhehlen: Bei Schnäppchen greife ich gerne zu. Was ich aber anschaffe, soll Hand und Fuss haben – insbesondere, wenn’s um Laufschuhe geht. Mein Dilemma: Das aktuelle Paar segnet bereits wieder das Zeitliche, ein Nachfolger muss her.

Wie wohl die Hälfte des Läufervolks bin ich vor Jahren auf den Asics-Zug aufgesprungen. Modell Gel Kayano, mit jeder Serie noch federnder, noch komfortabler, noch stabiler, noch stützender, noch stilvoller.

Doch die einseitige Markenabhängigkeit geht mir gegen den Strich, eine Alternative tut Not. Nike Vaporfly? No, no, no. Seit diese Zeitung jüngst vom «Wunderschuh mit Placeboeffekt» berichtete, ist der klobige Katapult abgeschrieben. On? Oh nein. Seit Tennislegende Roger Federer beim Schweizer Sportschuhhersteller als Pacemaker eingestiegen ist, will ich auch diesem Trend nicht mehr hinterher laufen.

Ich sehe schon: Die Schuh-Suche braucht wohl einen Laden-Marathon. Ich lasse Sie dann wissen, wer das Rennen machte.

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