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Arbeiten von Luzerner Berufsmaturanden ausgezeichnet

Juli ist Abschlussfeier-Zeit. Auch dieses Jahr wurden die besten interdisziplinären Arbeiten von Berufsmaturanden des Kantons Luzern ausgezeichnet.
Die drei Lernenden Fabian Bienz, Benjamin Zuber, Adrian Lackner zusammen mit Prof. Urs Rieder, Vizedirektor und Leiter Bereich Ausbildung der Hochschule Luzern (v.l.n.r.). (Bild: PD)

Die drei Lernenden Fabian Bienz, Benjamin Zuber, Adrian Lackner zusammen mit Prof. Urs Rieder, Vizedirektor und Leiter Bereich Ausbildung der Hochschule Luzern (v.l.n.r.). (Bild: PD)

Die Lernenden Fabian Bienz, Adrian Lackner und Benjamin Zuber (im Bild) erhielten am Donnerstagabend den Sonderpreis der HSLU Technik und Architektur für ihre Arbeit mit dem Thema «Einfluss der Kernseigerung auf die mechanischen Eigenschaften von Stahl». Die durch die Swiss Steel AG ermöglichte interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA) wurde mit der Note 6 ausgezeichnet, schreibt der Kanton Luzern in einer Mitteilung.

Jonas Marti und Kilian Ramseier erforschten in ihrer mit der Note 6 bewerteten IDPA, ob Küken Farben erkennen und sich einprägen können. Ihre Versuchsanordnung zielte auf die Konstruktion eines Hühnerhauses ab, in welchem sich die Tiere gemäss ihren Farbpräferenzen organisieren. Sie verfassten ihre IDPA im Rahmen der Berufsmaturität mit Ausrichtung Natur, Landschaft und Lebensmittel am Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung (BBZN) in Schüpfheim.

Sara Grüter nahm am Dienstagabend ihr Zeugnis als Grafikerin mit Berufsmaturität Ausrichtung Gestaltung und Kunst entgegen. In ihrer IDPA «Eine Arbeit über mich und die Sprache, die nicht selbstverständlich ist» setzte sie sich intensiv mit dem Thema Sprachstörung auseinander. Sara Grüter, die selbst unter einer Sprachstörung leidet, schreibt: «Dass diese unscheinbare Behinderung sehr gut therapierbar ist, wissen die meisten Menschen nicht. Mit meiner Arbeit will ich über die verschiedenen Sprachstörungen aufklären und aufzeigen, dass «Sprechen zu können» nicht selbstverständlich ist». Für ihre mit der Note 6 bewertete Arbeit erhielt sie zudem den mit 4000 Franken dotierten Förderpreis der zeugindesign-Stiftung.

Ein Fallschirmsprung als Selbstexperiment

Wie sich die Risikobereitschaft des Menschen durch die Ausübung von Extremsport verändert, untersuchten Lea Schelbert und Nicole Kurmann. Nebst einem Interview mit einem erfahrenen Extremsportler führten sie ein Selbstexperiment, einen Fallschirmsprung, durch. Die in der lehrbegleitenden BM Gesundheit und Soziales am Berufsbildungszentrum Gesundheit und Soziales (BBZG) eingereichte IDPA wurde ebenfalls mit der Note 6 bewertet.

In ihrer mit der Note 5.6 bewerteten IDPA «Im Wettlauf mit der Zeit» untersuchten Michelle Lundak, Luca Stocker und Jan Wandeler den Einfluss von Lärm auf die Produktivität der zwei Berufsgruppen Polymechaniker und Konstrukteur. Die mit zwei Berufsschulklassen durchgeführte Untersuchung zeigte, dass die Unterschiede – zwischen den in der Regel im Büro arbeitenden Konstrukteuren und den häufig in lärmbelasteteren Umgebungen arbeitenden Polymechanikern – klein sind. Die Lernenden haben ihre Ausbildung zu Konstrukteur/in EFZ bei der Schindler AG und bei RUAG Schweiz AG mit lehrbegleitender Berufsmaturität Ausrichtung Technik, Architektur und Life Sciences am BBZ Wirtschaft, Informatik und Technik in Emmen abgeschlossen.

(pd/zfo)

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