Arbeiterhilfswerk mit neuem Geschäftsleiter

Der Vorstand des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks der Zentralschweiz ernennt Ruedi Fahrni zum neuen Geschäftsleiter. Das Hilfswerk setzt sich für Erwerbslose, Stellensuchende und leistungsbeeinträchtigte Personen ein.

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Blick in eine frühere Schreibwerkstatt des SAH für Arbeitslose. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Blick in eine frühere Schreibwerkstatt des SAH für Arbeitslose. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Wie aus einer Medienmitteilung des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks SAH Zentralschweiz hervorgeht, tritt Ruedi Fahrni die Nachfolge von Felix Föhn an, der neu Direktor der Strafanstalt Wauwilermoos wird.

Das SAH Zentralschweiz setzt sich seit 1992 für Erwerbslose, Stellensuchende und leistungsbeeinträchtigte Personen ein. Im Auftrag des Kantons Luzern unterstützt das SAH Zentralschweiz Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen bei der beruflichen, sprachlichen und sozialen Integration. Im Strafvollzug unterrichtet das Hilfswerk mit Sitz in Luzern Gefangene in Basisbildung in über zwanzig Schweizerischen Strafanstalten, so die Mitteilung.

Der 50-jährige Fahrni ist derzeit Leiter des Asyl- und Flüchtlingswesen beim Amt für Migration im Kanton Schwyz. Zuvor war er Geschäftsleiter der Non-Profit-Organisation Pro Arbeit in Zug. In verschiedenen leitenden Funktionen in der Privatwirtschaft und bei Hilfswerken war Fahrni für zahlreiche Projekte verantwortlich. Die Geschäftsleitung bei der SAH Zentralschweiz übernimmt er am 1. Februar.

Ruedi Fahrni. (Bild: pd)

Ruedi Fahrni. (Bild: pd)



Nach einem bautechnischen Studium an der Hochschule Luzern und einer betriebswirtschaftlichen Ausbildung absolvierte der gebürtige Luzerner an der Hochschule für Soziale Arbeit das Masterstudium „Management im Sozial- und Gesundheitsbereich“. Ein weiteres Masterstudium „Internationales Management in Non-Profit-Organizations“ wird Ruedi Fahrni in den nächsten Wochen abschliessen.

Mit der breiten Ausbildung, der Führungserfahrung und den ausgewiesenen Kompetenzen im Sozial- und Integrationswesen sowie im Migrationsbereich bringe Fahrni sämtliche Voraussetzungen mit, die Lücke zu schliessen, die Felix Föhn hinterlässt.

sda