Arbeitslosenquote steigt in drei Zentralschweizer Kantonen

In der Zentralschweiz ist die Arbeitslosenquote im Dezember in drei Kantonen um 0,1 Prozentpunkte gestiegen. Insgesamt steht die Region bezüglich Arbeitslosigkeit besser da als der Gesamtschweizer Durchschnitt von 2,7 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco am Dienstag mitteilte.

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Mit 2,2 Prozent wies der Kanton Zug die höchste Arbeitslosenquote auf. Er gehörte neben Luzern (1,8 Prozent) und Uri (1,1 Prozent) zu jenen Zentralschweizer Kantonen, bei denen die Quote leicht anstieg. Unverändert blieb sie im Vergleich zum Vormonat in Schwyz (1,3 Prozent), Obwalden (0,8 Prozent) und Nidwalden (1,1 Prozent).

Die Zahl der Arbeitslosen stieg in sämtlichen Kantonen ausser in Obwalden. Dort waren 160 Arbeitslose registriert, oder 6 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war die Zahl dagegen in sämtlichen sechs Kantonen gesunken.

Ausser in Ob- und Nidwalden waren zudem in der Zentralschweiz mehr Stellensuchende registriert. Spitzenreiter war mit 7158 Personen Luzern. Auch der Anstieg fiel hier mit 3,6 Prozent am höchsten aus. (sda)

Kanton Luzern vereinfacht Hilfe für Arbeitslose

Unter dem sperrigen Begriff «klientenorientierte Fallführung» testet der Kanton Luzern eine Vereinfachung der Wiedereingliederung von Arbeitslosen. Die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren RAV, die Invalidenversicherung und die Sozialhilfe im Kanton Luzern arbeiten künftig enger zusammen.