ARBEITSMARKT: Freier Personenverkehr: Luzerner Arbeitgeber korrekt

Der freie Personenverkehr hat 2007 im Kanton Luzern kein Lohn- und Sozialdumping verursacht. Zu diesem Schluss kommt die Tripartite Kommission Arbeitsmarkt (TKA), wie diese am Dienstag mitteilte.

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2007 gingen 5485 (2006: 4961) Personenmeldungen über entsandte ausländische Arbeitnehmer ein. Vier von fünf Arbeitnehmern stammten aus Deutschland. Fast 60 Prozent der Entsandten arbeiteten im Baugewerbe. Ein durchschnittlicher Einsatz dauerte 32 Tage.

Die TKA ist nur für jene 43 Prozent der entsandten Arbeitnehmer zuständig, die nicht einem allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsvertrag unterstanden. Der TKA gehören Vertreter der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und des Kantons an.

Lohndumping, nämlich ein systematisches Unterbieten der ortsüblichen Löhne, sei nicht festgestellt worden, heisst es in der Mitteilung. Die meisten Beanstandungen hätten das Meldeverfahren betroffen.

sda