ARD will weitere Schweizer «Tatort»-Krimis

Die ARD will weitere Schweizer «Tatort»-Fälle: Kommissar Stefan Gubser (als Reto Flückiger) soll weiter in Luzern ermitteln.

Drucken
Teilen
Premiere zum Schweizer Tatort «Wunschdenken» im Zeugheersaal des Hotel Schweizerhof. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Premiere zum Schweizer Tatort «Wunschdenken» im Zeugheersaal des Hotel Schweizerhof. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Man überprüfe jeden einzelnen Film, nicht aber die Kooperation mit dem Schweizer Fernsehen (SF), sagte ein Sprecher der Programmdirektion in München gegenüber der Deutschen Nachrichtenagentur dpa. Ebenso werde die Qualität jedes «Tatort»-Beitrags besprochen – ob deutsch oder schweizerisch. Die Schweiz wolle zwei Folgen pro Jahr beisteuern, die nächste werde demnächst gedreht.

Schon vor, aber auch nach der Ausstrahlung des «Tatort» mit dem Titel «Wunschdenken» am vergangenen Sonntag hagelte es Kritik gegen den Film. Stefan Gubser sei ein konturenloser Kommissar, die weibliche Hauptdarstellerin Sofia Milos eine Fehlbesetzung und die deutsche Synchronisation für die Ausstrahlung ausserhalb der Schweiz sei schlecht. Einzelne deutsche Medien äusserten sich aber auch neutral bis positiv zum jüngsten Schweizer «Tatort».

sda