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Armee baut Photovoltaikanlage auf Kommandogebäude in Emmen

Die Schweizer Armee rüstet das Kommandogebäude des Waffenplatzes Emmen mit einer Photovoltaikanlage aus. Diese kostet 185'000 Franken und entsteht im Zuge weiterer baulicher Massnahmen am Gebäude.
(sda)

Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) bewilligte das entsprechende Baugesuch unter Auflagen, wie dem Bundesblatt zu entnehmen ist. Der Baustart erfolge im März 2020, hiess es beim VBS auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Aufgrund des Eidgenössischen Schützenfests ruhen im Mai, Juni und Juli die Arbeiten.

Auf rund 200 Quadratmetern werden 130 Module installiert, die jährlich 40'000 Kilowattstunden Strom liefern sollen, was etwa dem Jahresverbrauch von acht Haushalten entspricht. Das VBS verfügt bereits über 44 solcher Anlagen mit einer Fläche von insgesamt 41'633 Quadratmetern. Sie produzierten im vergangenen Jahr 5,2 Gigawattstunden Strom, der vollständig an VBS-Standorten genutzt wurde.

In Emmen müssen Solarpanele mit geringer Blendwirkung eingesetzt werden, um die aviatische Sicherheit des Militärflugplatzes zu gewährleisten. So lautet die Auflage des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl). Aus Denkmalschutz-Gründen darf zudem eine Mannschaftskaserne optisch nicht verändert werden und die Gemeinde Emmen verbietet den Einsatz von Reinigungsmittelzusätzen für die Reinigung der Panele. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Oktober geplant.

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