ARMEE: «Jet-Flüge dürfen nicht zu mehr Lärm führen»

Falls die Luftwaffe in Emmen künftig lärmigere Flugzeuge als bisher einsetze, müsse die Zahl der Starts und Landungen reduziert werden. Dies verlangt der Luzerner Stadtrat.

Drucken
Teilen
Zwei F/A-18 Jets starten auf dem Flugplatz Emmen. (Bild: Keystone)

Zwei F/A-18 Jets starten auf dem Flugplatz Emmen. (Bild: Keystone)

Sie sei einverstanden, dass am Flugplatz Emmen als Militärflugplatz mit geregelten Betriebszeiten festgehalten werde, teilte die Stadtregierung in einem Communiqué mit.

Die Armee schlägt vor, den Militärflugplatz beizubehalten und denjenigen in Sitten zu schliessen. Damit steige der Druck auf Emmen, mehr Flugbewegungen zu übernehmen, schreibt der Stadtrat. Er geht zudem davon aus, dass die neue Gripen-Jets in Emmen stationiert werden könnten. Diese seien deutlich lauter als die Tiger-Jets, schreibt der Stadtrat in seiner am Montag veröffentlichten Stellungnahme zum Stationierungskonzept der Armee.

Sollte in Emmen in Zukunft vermehrt ein Flugzeugtyp zum Einsatz gelangen, der deutlich mehr Lärm verursache als die heutigen Jets, so sei im Gegenzug die Zahl der Flugbewegungen markant zu reduzieren, fordert der Stadtrat. Resultat müsse im schlechtesten Fall die Einhaltung der heute geltenden Fluglärmregelungen sein.

Wie die Gemeinde Emmen oder der lokale Schutzverband, kritisiert auch die Stadt Luzern die Vernehmlassungsunterlagen der Armee. Diese liessen alle betrieblichen Fragen offen, so dass eine fundierte Stellungnahme nicht möglich sei. (sda/rem)