ARMEEUNFALL: Luzerner ist unter den tödlich Verunglückten

Zwei Tage nach dem Bootsunglück sind noch viele Fragen offen. Unter den Toten und Verletzten sind zwei Zentralschweizer.

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Walter Knutti, Chef der Luftwaffe, äussert sich am Freitag in Spiez zum tödlichen Bootsunfall. (Bild Keystone)

Walter Knutti, Chef der Luftwaffe, äussert sich am Freitag in Spiez zum tödlichen Bootsunfall. (Bild Keystone)

Beim Raftingunfall im Berner Oberland ist ein Luzerner tödlich verunglückt, ein Verletzter stammt aus dem Kanton Schwyz. Dies sagte Silvia Schenker, Sprecherin der Militärjustiz, am Freitag. Beim Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS will man sich nicht detaillierter zu den Personen äussern: «Namen, Alter und Wohnort werden wir weder jetzt noch zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben», lässt Schenker verlauten.

Insgesamt waren an dem Unglück am Donnerstag Vormittag zehn Luftwaffen-Offiziere und -Unteroffiziere zwischen 25 und 33 Jahren aus den Kantonen Luzern, Schwyz, Zürich, Basel-Landschaft, Graubünden, Aargau und Thurgau beteiligt.

110 Soldaten an Suche beteiligt
Von den mutmasslich fünf Toten wurden bis am Freitagabend drei geborgen: nebst dem Luzerner ein Basler und ein Zürcher. Gemäss der rechtsmedizinischen Untersuchung sind sie alle durch Ertrinken gestorben. Nächste Woche ist für sie eine Gedenkfeier in Thun geplant. Zwei Vermisste werden noch gesucht. Laut VBS wurde am Freitag die Suche nach diesen beiden Armeeangehörigen, die aus dem Aargau und Zürich stammen, verstärkt: Rund 110 Gebirgsspezialisten, Militärpolizisten und Infanterie-Durchdiener waren im Einsatz. Wegen des hohen Wasserstands musste die Suche gestern im Verlauf des Tages unterbrochen werden.

nsc/ap