ASBEST: Asbestentfernung kostet 200'000 Franken

Die Asbestsa­nierung im Oberstufen­zentrum Tribschen/Wartegg war erfolgreich. Noch werden letzte Abschlussarbeiten vorgenommen. Am Mittwoch kann der Schulbetrieb wieder regulär im Schulhaus stattfinden.

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Bauprojektleiter Beat Heynen begutachtet vor der Sanierung eine Säule mit Asbest. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Bauprojektleiter Beat Heynen begutachtet vor der Sanierung eine Säule mit Asbest. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Asbestentfernung, das heisst der Ausbau und die Entsorgung der asbesthaltigen Brandschutz- Verkleidungselemente der Stahlstützen, ist gemäss Medienmitteilung am vergangenen Donnerstag abgeschlossen worden. Die Arbeiten seien unter strengen hygienischen Anforderungen erfolgt. Die von der Suva vorgeschriebenen Raumluft-Schlussmessungen im Anschluss an die Sanierungsarbeiten hätten bestätigt, dass das Gebäude ist asbestfrei sei. Zusätzlich wurde das Schulhaus intensiv auf weitere asbesthaltige Materialien untersucht, wie es weiter heisst. An verschiedenen Stellen wurden Proben entnommen und anschliessend im Labor analysiert. Alle Proben waren negativ, das heisst der Einsatz von Asbest beim Bau des Gebäudes beschränkte sich auf die nun sanierten Bauteile.

Am (heutigen) Montagmorgen werden noch letzte bauliche Arbeiten an den neu eingebauten Brandschutzverkleidungen vorgenommen. Ab Montagmittag beginnen die umfangreichen Reinigungsarbeiten, da der Einbau der neuen Brandschutzverkleidungen aus Gips naturgemäss einigen, allerdings absolut unbedenklichen, Baustaub verursacht hat. Die Reinigungsarbeiten sind am Dienstagabend abgeschlossen. Der Schulbetrieb kann regulär wieder am Mittwoch im Schulhaus stattfinden. Die Gesamtkosten der Asbestsanierungsarbeiten belaufen sich auf rund 200'000 Franken.

scd