ASYL: Kongolese seit über 50 Tagen im Hungerstreik

Ein 39-jähriger Ausschaffungshäftling aus dem Kongo befindet sich seit bald zwei Monaten im Hungerstreik. Jetzt wurde er in eine Klinik überwiesen.

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Das Gefängnis Grosshof in Kriens. (Archivbild Remo Inderbitzin/Neue LZ)

Das Gefängnis Grosshof in Kriens. (Archivbild Remo Inderbitzin/Neue LZ)

Zuerst verweigerte er das Essen im Ausschaffungsgefängnis in Sursee, dann wurde er nach Kriens überstellt. Doch der 39 Jahre alte Ausschaffungshäftling aus dem Kongo trank nur Wasser. «Wir haben dem Mann drei Mal am Tag Essen in die Zelle gestellt. In der Regel kam es unberührt wieder zurück», sagt Hanspeter Zihlmann, Direktor der Haftanstalt Grosshof in Kriens. Der Hungerstreik dauert nun schon mehr als 50 Tage.

Der Afrikaner demonstriert mit seinem Hungerstreik gegen den Ausschaffungsbescheid der Schweizer Asylbehörden. Das Asylbegehren des Kongolesen wurde abgelehnt. Ausgewiesen werden kann er dennoch nicht, weil er keine Identitätspapiere besitzt. Er lebt laut einer Person, die mit dem Mann bekannt ist, seit rund 7 Jahren in der Schweiz. Er wäre laut diesen Angaben in seiner Heimat nicht sicher, weil er einem Volksstamm angehöre, der dort verfolgt werde.

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.