Asyl – Reiden will 300'000 Franken

Reiden pfeift finanziell aus dem letzten Loch. Weil Sparen allein nichts bringt, verlangt der Gemeinderat nun 300'000 Franken von der Regierung – wegen Asyl-Ausgaben.

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Die Gemeinde Reiden geht ungewöhnliche Wege. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die Gemeinde Reiden geht ungewöhnliche Wege. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die in grossen finanziellen Schwierigkeiten steckende Gemeinde Reiden geht auf der Suche nach neuen Einnahmequellen einen ungewöhnlichen Weg: Sie schickt dem Kanton eine Rechnung von 300 000 Franken – wegen Kosten im Asylwesen. Die Wiggertaler Gemeinde habe bei der Betreuung von Asylbewerbern einen hohen administrativen Aufwand, begründet Gemeindepräsident Hans Luternauer die überraschende Forderung. Regierungsrat Guido Graf zeigt sich von der Forderung erstaunt, verspricht aber, die Rechnung zu prüfen.

Lukas Nussbaumer

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