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ASYL: Vermieterin: Ärger wegen Caritas

Eine Vermieterin ist verärgert über die Caritas: Diese will Schäden in ihrer Mietwohnung nicht bezahlen, die wohl von Asylbewerbern verursacht wurden.
Luzia Mattmann
Ganz so schlimm wie auf diesem Bld ist der Schimmelbefall der Wohnung im vorliegenden Fall nicht. Dennoch ist mit Sanierungskosten von mehreren tausend Franken zu rechnen. (Archivbild Neue LZ)

Ganz so schlimm wie auf diesem Bld ist der Schimmelbefall der Wohnung im vorliegenden Fall nicht. Dennoch ist mit Sanierungskosten von mehreren tausend Franken zu rechnen. (Archivbild Neue LZ)

lm. Während sieben Wochen hatte eine Luzernerin ihre Wohnung der Caritas vermietet. Danach kam der Schreck: In der zuvor einwandfreien Wohnung hatte sich an mehreren Orten Schimmelpilz gebildet. Ein Gutachten eines Experten rät dazu, eine Spezialfirma mit der Entfernung zu beauftragen. Kosten: Mehrere tausend Franken.

Streit um Sanierungskosten

Die Vermieterin verlangt, dass die Caritas zahlt: «Im Badezimmer lag ein total durchnässter Spannteppich, unter der Kommode im Zimmer lag Wasser und in der Wand im Wohnzimmer war ein Nagel eingeschlagen, an dem ein nasses Frottiertuch hing.» Durch das feuchte Klima hat sich an den Wänden Schimmelpilz gebildet.»

Die schriftliche Antwort der Caritas: «Die Kosten für die Instandstellung können jedoch aus den oben genannten Gründen nicht dem Mieter belastet werden. Gerne erwarten wir Ihren Bericht.»

Im Kanton Luzern sind derzeit rund 1000 Asylbewerber untergebracht. 120 von ihnen leben im Zentrum Sonnenhof in Emmenbrücke. Die meisten von ihnen sind aber in einer von rund 400 Privatwohnungen untergebracht, welche von der Caritas im Auftrag des Kantons gemietet werden. «Wir haben ab und zu Reparaturen, die sich aber im Rahmen der üblichen Abnutzung bewegen», sagt Urs Odermatt von der Caritas. Für haftpflichtige Mieterschäden existiere auch eine Versicherung. Oftmals sei man auch in Abbruchobjekten eingemietet. Wie hoch der Preis für die jährlichen Reparaturen an Mietwohnungen ist, konnte er auf Anfrage nicht sagen.

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