Asylanten: Mehr Rückkehrer erwartet

Seit kurzem werden abgewiesene Asylsuchende nicht mehr nur nach Rom, sondern auch nach Mailand ausgeflogen. Experten befürchten negative Konsequenzen.

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Eine syrische Familie im Asylzentrum. (Symbolbild / Neue LZ)

Eine syrische Familie im Asylzentrum. (Symbolbild / Neue LZ)

Es ist erst knapp vier Wochen her, als man im Luzerner Amt für Migration eine unangenehme Neuigkeit erfahren hat: Abgewiesenen Asylsuchenden – es betrifft jene, die via Italien in die Schweiz einreisen – müssen nicht mehr nur nach Rom, sondern von der Schweiz aus auch nach Mailand ausgeflogen werden. Und von Mailand nach Chiasso ist es ein Katzensprung. Max Plüss, Leiter der Luzerner Dienststelle für Migration, befürchtet daher, dass künftig noch mehr abgewiesene Asylsuchende als bisher nach ihrer Ausschaffung wieder in die Schweiz zurückreisen.

Die hohe Zahl von Personen, die in der Schweiz als Flüchtlinge anerkannt werden wollen, zieht nicht nur für die Migrationsämter gehörig Arbeit nach sich. Auch in den Gefängnissen gibts enorm viel zu tun. Denn Wegen Fluchtgefahr werden Asylsuchende vor ihrer Ausschaffung mitunter in Haft genommen.

Thomas Heer

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