ASYLWESEN: Asylunterkunft St. Urban stellt den Betrieb ein

Per Mitte Juni stellt der Kanton Luzern den Betrieb der temporären Asylunterkunft auf dem Areal der Luzerner Psychiatrie in St. Urban ein. Die Schliessung erfolgt nach elf Monaten – bei der Eröffnung war man noch von einer befristeten Nutzung von acht Monaten ausgegangen.

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Hier ziehen 70 Asylbewerber ein: Gebäude der ehemaligen Langzeit- und Alterspsychiatrie in St. Urban. (Bild: PD)

Hier ziehen 70 Asylbewerber ein: Gebäude der ehemaligen Langzeit- und Alterspsychiatrie in St. Urban. (Bild: PD)

Die temporäre Asylunterkunft auf dem Areal der Luzerner Psychiatrie in St. Urban war Anfang August 2015 eröffnet worden. Nach einem Betrieb von rund elf Monaten wird sie per Mitte Juni planmässig geschlossen, wie die Staatskanzlei Luzern am Freitag mitteilte. Das Luzerner Gesundheits- und Sozialdepartement hatte bei der Eröffnung mitgeteilt, dass das Gebäude der ehemaligen Alterspsychiatrie nur befristet für eine Dauer von acht Monaten genutzt wird.

Der Betrieb wurde Ende März um drei Monate verlängert, um eine ideale Restnutzung des zum Abbruch bestimmten Gebäudes zu ermöglichen. Die Abbrucharbeiten beginnen Mitte Juli, das Gebäude wird einem Ersatzneubau mit dem Schwerpunkt Alterspsychiatrie weichen.

Die 70 Plätze in der Asylunterkunft St. Urban wurden in den letzten Tagen schrittweise abgebaut. Die Asylsuchenden wurden in Wohnungen im ganzen Kanton Luzern sowie in einer bestehenden temporären Asylunterkunft in Ebikon untergebracht.

pd/zim