Asylwesen: Stadt bringt Kaserne ins Spiel

Grundsätzlich ist die Stadt bereit, Asylsuchende unterzubringen. Notfalls in einer Zivilschutzanlage. Und Stadtrat Meier bringt auch eine neue Idee ins Spiel.

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Die alte Kaserne, heute das Armee-Ausbildungszentrum Luzern (AAL) auf der Allmend. (Bild: Archiv Robert Bachmann)

Die alte Kaserne, heute das Armee-Ausbildungszentrum Luzern (AAL) auf der Allmend. (Bild: Archiv Robert Bachmann)

Luzerner Stadtrat prüft, wie viele Plätze die Stadt für Asylsuchende zusätzlich zur Verfügung stellen kann. Das Parlament hat an seiner Sitzung vom Donnerstag ein entsprechendes Postulat der SP und der Grünen überwiesen.

Nur mit Tageslicht

Darin wird auch gefordert, dass die Plätze mit Tageslicht ausgestattet und auch für einen längeren Aufenthalt geeignet sein sollen. Sozialdirektor Ruedi Meier stimmt dem zu: «Wir sind klar der Meinung, dass Über-Tag-Lösungen angestrebt werden müssen.» Deshalb kann er sich die alte Kaserne auf der Allmend, heute Armeeausbildungszentrum (AAL), als Asylzen­trum vorstellen.

Noch im Dezember stand eine Zivilschutzanlage mit rund 100 Plätzen zur Debatte. Solche Unterkünfte seien aber lediglich Notlösungen, sagt Ruedi Meier. Im Übrigen, so Meier, liege es am Kanton, eine geeignete Unterkunft zu finden.

red