Asylwesen: SVP fordert Transparenz

Der Kanton Luzern sucht verzweifelt nach Asylunterkünften. Wie viel die Gebäude kosten, hält das Departement geheim – und stösst damit auf Widerstand.

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Hier an der Rigistrasse in Weggis sollen die Asylbewerber untergebracht werden. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Hier an der Rigistrasse in Weggis sollen die Asylbewerber untergebracht werden. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Verzweifelt sucht der Kanton Luzern nach geeigneten Gebäuden, die er zu Asylzentren umnutzen kann. In Fischbach sind die Behörden bereits fündig geworden. Und nun auch in Weggis: Eine in Privatbesitz befindliche Gruppenunterkunft am Rande eines Wohnquartiers soll hier übergangsweise für ein Jahr gemietet werden und ab Januar 60 Asylsuchende beherbergen.

Doch wenn sich, wie in diesem Fall, politische und private Interessen vermischen, stellt sich unweigerlich die Frage, zu welchen Konditionen dies geschieht. Konkret: Wie viel Miete bezahlt der Kanton den Liegenschaftsbesitzern, um an die begehrten Unterkunftsplätze zu kommen? Beim Gesundheits- und Sozialdepartement von Regierungsrat Guido Graf (CVP) schweigt man sich darüber beharrlich aus – und vereinbart mit den Liegenschaftsbesitzern Stillschweigen über die Mietkosten. SVP-Kantonsrat Christian Graber findet das befremdlich. Er fordert, dass die Regierung endlich konkrete Zahlen auf den Tisch legt.

Emanuel Thaler

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