Auch Horw soll schnelleres Internet erhalten

Der Gemeinderat soll sich für den Aufbau eines Glasfasernetzes einsetzen, fordert die L20. Auch in Kriens kommt das Thema auf das Tapet.

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In der Stadt Luzern, Emmen und Ebikon gehören Glasfaseranschlüsse zum Standard fast jeder Wohnung (wir berichteten). Die übrigen Agglomerationsgemeinden müssen dagegen mit langsameren Internet-Leitungen klarkommen.

Das soll sich künftig ändern. Die rot-grüne L20-Fraktion des Horwer Einwohnerrats fordert in einem Postulat, dass sich der Gemeinderat «aktiv für ein flächendeckendes Glasfasernetz in Horw» einsetzt, wie es im Postulat heisst. Dafür soll die Exekutive bei den zuständigen Netzanbietern vorstellig werden. In Kriens ist bereits ein ähnlicher Vorstoss der Grünen hängig.

Langsames Internet als Standortnachteil

«Wer schnelle Leitungen und gut funktionierende Informatik besitzt, ist für die Zukunft klar besser aufgestellt», argumentiert die L20. «Aus diesem Grund sind jene Städte und Gemeinden, die weitgehend flächendeckende Glasfasernetze besitzen, klar unternehmerfreundlicher». Firmen, die bei Bedarf solche Netze erstellen müssen, hätten deutlich höhere Kosten als Betriebe, die sich in Emmen oder der Stadt Luzern niederlassen oder schon domiziliert sind. (pd/std)