Auf dem Land sind Krippen Mangelware

Die Zahl der Krippenplätze ist massiv angestiegen, doch nicht alle Tagesstätten kommen über die Runden. So sind in der Stadt Luzern nicht alle Plätze ausgebucht. Auf dem Land hingegen gibt es beispielsweise in Willisau und Sursee Wartelisten.

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Die Kinderkrippe Hurrlibus in Willisau. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Die Kinderkrippe Hurrlibus in Willisau. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Im Kanton Luzern gibt es mehr Krippenplätze denn je. Um mehrere 100 Plätze zugenommen hat das Betreuungsangebot in der Stadt Luzern. Aber auch in der Agglomeration und auf der Landschaft sind Krippen entstanden. Wie eine Umfrage zeigt, spielten dabei die Anschubfinanzierung des Bundes eine wichtige Rolle: Bisher konnten 30 Krippen im Kanton von Bundesbeiträgen zwischen 25'000 und 178'000 Franken für je zwei Jahre profitieren. Danach müssen sie finanziell selber zurechtkommen.

In der Stadt Luzern stehen 635 Plätze im Stadtgebiet und 230 Plätze in der Agglomeration zur Verfügung. Für die Tagesstätten bedeutet das ausgeweitete Angebot aber, dass sie nicht jederzeit alle Plätze besetzen können. Das führt bei den betroffenen Krippen auch zu einer betriebswirtschaftlichen Herausforderung. Ein anderes Bild gibt es dagegen in Willisau und Sursee: Hier sind die Plätze sehr gut ausgebucht und es bestehen teilweise lange Wartelisten.

Karin Winistörfer

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