Auf den Felgen nach Reiden geholpert

Ein 77-jähriger Autolenker hat am Mittwoch starke Nerven bewiesen. Obwohl das linke Vorderrad seines Autos fast zerstört war, holperte der Rentner auf dem Pannenstreifen der A2 zehn Kilometer weit bis nach Reiden.

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Das total demolierte linke Vorderrad. (Bild: Kantonspolizei Aargau)

Das total demolierte linke Vorderrad. (Bild: Kantonspolizei Aargau)

Der Schweizer aus Basel war um 8 Uhr auf der A1-Ausfahrt bei Rothrist mit der Mittelplanke kollidiert, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte. Das linke Rad des Audi wurde bis auf die Felgen zerstört. Das Auto war gemäss Polizei kaum mehr steuerbar. Davon liess sich der Rentner jedoch nicht abschrecken. Er entschied sich, erneut auf die Autobahn A1 zu gelangen und bei der Verzweigung Wiggertal auf die A2 in Richtung Luzern zu wechseln.

Auf dem Pannenstreifen holperte er dann mit seinem Auto bis nach Reiden weiter. Dort wollte er den defekten Wagen in einer Garage reparieren lassen. In der Zwischenzeit informierte ein anderer Autolenker die Polizei, dass ein beschädigtes Auto auf dem Pannenstreifen in Richtung Luzern unterwegs sei.

Nach mehr als einer halben Stunde rief der 77-Jährige dann selbst bei der Luzerner Polizei an. Diese nahm dem Lenker den Führerausweis auf der Stelle ab.

sda/rem