Auf Höfen lauert tödliche Gefahr

Fahrzeuge und Maschinen sind besonders gefährlich: Auf Bauernhöfen kommt es immer wieder zu Unfällen mit Todesfolge – auch bei Kindern.

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Derzeit läuft eine Präventionskampagne der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft zum Thema «Maschinen und Fahrzeuge zeigen ihre Zähne». (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Derzeit läuft eine Präventionskampagne der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft zum Thema «Maschinen und Fahrzeuge zeigen ihre Zähne». (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Innerhalb von nur sechs Tagen sind in der Schweiz zwei Kinder von landwirtschaftlichen Fahrzeugen überrollt und dabei getötet worden. Ein Unfall mit einem 5-jährigen Buben ereignete sich am letzten Mittwoch in Dagmersellen.

«In den letzten 20 Jahren sind tödliche Unfälle in der Landwirtschaft mit Kindern zwar zurückgegangen», sagt Thomas Bachmann, Sicherheitsingenieur der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft. Trotzdem würden schweizweit pro Jahr mindestens vier bis fünf Kinder bei Landwirtschaftsunfällen getötet. Dass bei beiden erwähnten Unfällen Landwirtschaftsfahrzeuge beteiligt waren, ist kein Zufall.

Sie bergen die grössten Gefahren für die Jüngsten. «Bei den schweren Unfällen mit Kindern sind auf dem Bauernhof meistens Maschinen oder Fahrzeuge beteiligt», erklärt Bachmann. Eine häufige Unfallursache ist, dass Kinder auf landwirtschaftlichen Fahrzeugen mitfahren und unbemerkt zu Boden fallen.

Roger Rüegger

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