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Auf jeden Todesfall kommen im Kanton Luzern 1,42 Geburten

Die neusten Zahlen des Bundesamts für Statistik weisen für 2017 einen Anstieg der Todesfälle aus. Obwohl dies laut Experten bloss ein «kurzfristiges» Phänomen ist, so wirkt es sich doch auf die Lebenserwartung aus.
Raphael Zemp
4384 Babys kamen letztes Jahr im Kanton Luzern auf die Welt. (Symbolbild: Getty)

4384 Babys kamen letztes Jahr im Kanton Luzern auf die Welt. (Symbolbild: Getty)

Das Bundesamt für Statistik hat neue Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung veröffentlicht. Diese Erkenntnisse gibt der Datensalat für unsere Region preis:

Geburten: Schweizweit sind 2017 im Vergleich zum Vorjahr weniger Kinder auf die Welt gekommen. Zwar resultiert bei gesamthaft über 87 000 Geburten noch immer ein Überschuss von über 20 000. Dieser fällt aber um über zehn Prozent geringer aus als im Vorjahr. Im Kanton Luzern nehmen die Geburtszahlen weiterhin zu, alleine im vergangenen Jahr um 119 auf total 4384.

Todesfälle: 67000 Menschen sind 2017 in der Schweiz gestorben. Mit rund 2000 Toten mehr als im Vorjahr entspricht dies einer Zunahme um über drei Prozent. Schuld sei die Wintergrippe, die besonders ältere Menschen getroffen hätte, schreibt das Bundesamt für Statistik in seiner Medienmitteilung. Noch stärker zeigt sich diese Tendenz im Kanton Luzern: 3077 Menschen sind hier verstorben und damit 233 mehr als 2016: Ein Anstieg von über acht Prozent. Allerdings: 2015 starben noch mehr Menschen als im vergangenen Jahr(3137).

Lebenserwartung: Der leichte Anstieg der Todesfälle beeinflusst aus statistischer Sicht auch die Lebenserwartung – wenn auch nur geringfügig. Diese beträgt bei der Geburt für Männer noch 81,4 Jahre. Das sind 0,1 Jahre weniger als 2016 (81,5 Jahre). (Neugeborene) Frauen hingegen dürfen aufatmen: Trotz angestiegener Todesfälle dürfen sie sich im Schnitt auf 85,4 Jahre Leben freuen (0,1 Jahre mehr als 2016). Generell halten die Bundesstatistiker fest: Die kurzfristige «Übersterblichkeit» dürfte den Anstieg der Lebenserwartung nicht «nachhaltig beeinflussen».

Homosexuelle Partnerschaften: Im Jahr 2017 haben schweizweit 800 Homosexuelle ihre Partnerschaft eintragen lassen. Das ist ein Anstieg um fast 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. An der Spitze stehen die Kantone Zürich (245), Waadt (97) und Bern (76). Regelrecht geboomt haben dabei Eintragungen von Frauenpartnerschaften: Gegenüber 2016 haben sie um 35 Prozent (80 Partnerschaften) zugenommen. Im Kanton Luzern haben sich 30 gleichgeschlechtliche Paare offiziell eintragen lassen, wovon deren zwanzig Männerpartnerschaften sind.

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