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Aufführung der «Stachelbeeren»: Wie die Wünsche der Menschen entstehen

Im neuen Theater der «Stachelbeeren» in der Stadt Luzern geht es um die eigenen Wünsche und das, was andere von einem erwarten. Das kluge Stück wurde vom Ensemble selbst erarbeitet.
Yvonne Imbach
Die Luzerner «Stachelbeeren» bei der Hauptprobe zum neuen Stück «Im Land der Windmühlen».(Bild: Yvonne Imbach, 2. April 2019)

Die Luzerner «Stachelbeeren» bei der Hauptprobe zum neuen Stück «Im Land der Windmühlen».(Bild: Yvonne Imbach, 2. April 2019)

Die Bühne zeigt ein kleines Dorf. Eine Metzgerei, Bibliothek, Schneiderei und im Hintergrund eine Windmühle bilden den Kern. Es ist beschaulich im Tal der Windmühlen, die Menschen hier leben zufrieden, sie haben es nicht verlernt, Wünsche und Träume zu haben und an diese zu glauben. In diesem besonderen Tal trägt der Wind die Wünsche in die Herzen der Menschen.

Als eines Tages drei gnomenhafte Wesen auftauchen, hört die Mühle auf, sich zu drehen. Weil der Wind nicht mehr geht, entstehen keine Herzenswünsche mehr. Vielmehr wird den Menschen im Tal auferlegt, was sie sich zu wünschen haben: Mehr Erfolg, mehr Geld oder mehr Schönheit. Nur die Schneiderin lässt sich nicht fremd bestimmen und verfolgt ihren eigenen Wunsch.

«Im Land der Windmühlen» ist der Titel der neuen Produktion der Luzerner «Stachelbeeren». Die Alterskonstellation der Spielenden ist wohl einmalig in der Region Luzern: Die fünfzehn Darsteller sind zwischen 10 und 67 Jahre alt. Diese Generationen übergreifende Mischung ist Teil des Konzepts der Stachelbeeren, die 2014 als eigene Gruppierung der Luzerner Spielleute ihr erstes Stück aufgeführt haben.

Das Stück wurde von den Spielenden selbst entwickelt. Professionell begleitet und angeführt wurden sie dabei seit letztem Oktober von Sylvie Kohler (Regie) und Zita Bucher (Musik und Bewegung). Mit Improvisationen, aber auch durch Auseinandersetzung mit Texten sind Szenen, Momente, Bilder und Stimmungen entstanden.

Farbkonzept aus
 Rot- und Grüntönen

Die Geschichte eignet sich für Kinder ab acht Jahren, ist wunderbar poetisch und reich an stimmungsvoller Musik und Klängen. Bühnenbild und Kostüme sind in einem weichen Farbkonzept aus Rot- und Grüntönen gehalten, was den Eindruck einer atmosphärenreichen Fantasiewelt unterstützt. Das Ensemble präsentiert ein ausdrucksvolles Spiel und starke Figuren.

Hinweis: Premiere morgen Abend um 19.30 Uhr. Weitere neun Aufführungen bis am 18. April. Theater Pavillon Luzern, Spelteriniweg 6. Tickets: www.stachelbeere.ch

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