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Aufgepasst beim Kopfsprung ins Wasser

Die Schweizer Paraplegiker-Stiftung (SPS) warnt dieser Tage vor Badeunfällen. Sprünge ins Wasser seien häufig die Ursache für eine Querschnittlähmung.
Yasmin Kunz
Sprünge ins Wasser bergen Risiken. Darum rät die SPS Warnsignale zu befolgen. (Bild Corinne Glanzmann; Lido, 17. Juli 2017).

Sprünge ins Wasser bergen Risiken. Darum rät die SPS Warnsignale zu befolgen. (Bild Corinne Glanzmann; Lido, 17. Juli 2017).

Die Sonne scheint, es ist heiss und die Schüler haben Sommerferien: Dieser Tage locken die warmen Temperaturen viele Menschen in die Badi. Ein Badi-Besuch ist immer auch mit Gefahren verbunden. Besonders riskant sind Sprünge ins Wasser - sei es in einen Pool, einen Fluss oder einen See. Jedes Jahr würden sich etliche Personen bei einem Kopfsprung ins Wasser schwer verletzen. So schwer, dass sie gar im Rollstuhl landen. Dies teilt die Schweizer Paraplegiker-Stiftung mit.

Konkrete Zahlen zu schweren Badeunfällen gibt es nicht, wie das SPS weiter schreibt. Fakt ist: Personen zwischen 16 und 30 Jahren sind betroffen, öfter sind es junge Männer. Seit Jahren seien Badeunfälle eine häufige Ursache «für eine unfallbedingte Querschnittlähmung, da bei einem Sprung ins Wasser oftmals die Halswirbelsäule schwer verletzt wird», so die SPS.

Darum rät die Stiftung zu folgenden Sicherheitsmassnahmen:

  1. Prüfen Sie vor dem Sprung die Tiefe des Wassers.
  2. Springen Sie nicht in unbekanntes oder unklares Wasser.
  3. Machen Sie keine Kopfsprünge in flaches Wasser.
  4. Konsumieren Sie keine Drogen und keinen Alkohol, wenn Sie baden gehen.
  5. Beachten Sie Warnhinweise der entsprechenden Badeanstalt.

Personen, die wegen Badeunfällen Paraplegiker werden, verbringen gemäss SPS rund ein halbes Jahr in Rehabilitation im Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil. Bei Tetraplegikern, also Personen, die auch die Hände und Arme nicht mehr bewegen können, dauert die Reha in der Regel mehr als ein Jahr.

Der letzte schwere Badeunfall ereignete sich vor vier Jahren im Strandbad Lido in Luzern. Eine Familie spielte auf dem Steg, der sich neben dem Aussichtsturm des Bademeisters befindet. Ein Familienvater ist seit einem Sprung ins untiefe Wasser Tetraplegiker.

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