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Für die zusätzlichen Aufträge braucht die Luzerner Polizei mehr Ressourcen

Im Kommentar zur Präsentation des Jahresstatistik der Luzerner Polizei erklärt Alexander von Däniken, Leiter Ressort Kanton, warum die Politik nicht mehr fordern kann, ohne die nötigen Ressourcen bereitzustellen.
Alexander von Däniken

Leistung kostet, auch bei der Polizei. Der Luzerner Sicherheitsdirektor Paul Winiker (SVP) hat kürzlich eine Sicherheitsstrategie vorgestellt – und damit seiner Polizei drei klare Aufträge erteilt: den Kampf gegen Menschenhandel, Internetkriminalität und gegen den florierenden Handel mit schweren Betäubungsmitteln. Das ist nur mit mehr Personal machbar – und kostet. Selbst wenn eigene Leute zum Beispiel zu Internetspezialisten weitergebildet werden, benötigt der Kanton mehr Geld. Spezialisten brauchen einen höheren Lohn – sonst wechseln sie in die Privatwirtschaft.

Es sind grosskalibrige Pistolen, die der Regierungsrat der Luzerner Polizei als Aufträge in die Hand drückt. Aber die passende Munition fehlt. Schon jetzt ist der Kanton Luzern bei der Polizeidichte im schweizweiten Vergleich bloss auf dem 19. Platz. Auch die längst versprochene und immer wieder verzögerte Aufstockung des Korps um fünf Stellen pro Jahr hält der Bevölkerungs- und Kriminalitätsentwicklung nicht stand.

Die Luzerner Polizei wird zwangsläufig Prioritäten setzen müssen: Neue Aufträge ausführen oder die aktuelle Sicherheitslage aufrechterhalten. Beides geht nicht. Ausser, der Sicherheitsdirektor verlangt von seinen Regierungsratskollegen und vom Parlament mehr Geld. Doch damit tat er sich bislang schwer.

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