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Aus der Stadtluzerner Quartierbeiz Weinhof wird das Restaurant Oliveira's

Im Restaurant Oliveira’s weht jetzt ein südlicher Wind. Nebst portugiesischen Spezialitäten werden auch Schweizer Klassiker serviert. Der Geschäftsführer ist in der Luzerner Gastroszene keine Unbekannter.
Sandra Monika Ziegler
Von links: Jorge Gaspar mit den Köchen Jose Mota und Justino Matilde in der Küche des «Oliveira's». (Bild: Sandra Ziegler, Luzern, 6. März 2019)

Von links: Jorge Gaspar mit den Köchen Jose Mota und Justino Matilde in der Küche des «Oliveira's». (Bild: Sandra Ziegler, Luzern, 6. März 2019)

Jetzt geht es weiter mit dem Stadtluzerner Quartierrestaurant Weinhof an der Weystrasse 12. Das Lokal stand seit Sommer 2018 leer. Mit neuem Namen und neuer Crew wird nun aus dem «Weinhof» das «Oliveira’s». Die Crew setzt sich aus Familienmitgliedern um Justino Matilde zusammen.

Justino? Ja, er ist es. Einen Namen in der Luzerner Gastroszene machte er sich mit dem «Vasco da Gama» an der Tribschenstrasse. Dort betrieb er im ehemaligen Frigorex-Gebäude von 1999 bis zum Frühjahr 2012 einen Multikultibetrieb mit Restaurant, Bar, Tanzlokal und Grossleinwand. Immer mit der tatkräftigen Unterstützung seiner Familie. Nach dem Abriss der Liegenschaft verschlug es ihn mit seiner Entourage ins Littauer Industriegebiet ins ehemalige «Perosa»-Gebäude. Nach fünf Jahren war dann auch dort 2017 Schluss.

Restaurant, Saal und Kegelbahn

Doch Justino wäre nicht Justino, wenn er sich und seine Familie nicht wieder gastronomisch in Szene setzen würde. Tochter Catarina erzählt, wie es zum Neustart an der Weystrasse kam. «Dass wir wieder etwas in der Stadt suchten, wissen alle, die uns kennen. Und als das in Littau zu Ende war, kamen auch schon die ersten Anfragen für Stadtlokale.» Als sie dann in Kontakt mit der «Weinhof»-Besitzerfamilie Unternährer kamen, reifte die Idee, das Lokal zu übernehmen. «Wir haben uns mehrmals an einen Tisch gesetzt und diskutiert, und uns sofort verstanden», so Catarina weiter.

Als sie dann das Konzept für das Restaurant Oliveira’s vorlegten, stand der Übernahme nichts mehr im Wege. «Wir sind glücklich mit diesem Lokal wieder in der Stadt zu sein», sagt die Familie unisono. Das Lokal an der Weystrasse 12 bietet Platz für total 90 Personen. Es hat auf gleichem Boden zwei Säle und im Keller eine Kegelbahn. Für den Service ist Jorge Gaspar verantwortlich. Er betreibt das Lokal zusammen mit Justino. Letzterer wirkt in der Küche zusammen mit seiner Frau Fernanda und dem Koch Jose Mota.

Die Quartierbeiz eröffnet am Freitag

Und wenn es rasselt im Lokal, wird Jorge Gaspar von seiner Frau Catarina und falls nötig auch noch von deren Schwester Carolina und dem Neffen Rodrigo unterstützt. «Wir funktionieren gut zusammen. Das war schon so im ‹Vasco da Gama›. Genau wie damals ist es auch jetzt eine Familienangelegenheit», erklärt Catarina. Kulinarisch wird es portugiesische Spezialitäten wie etwa dem Bacalhau (Kabeljau) und Meeresfrüchte geben, aber auch traditionelle Schweizer Gerichte wie Bratwurst und Rösti.

«Am Mittag haben wir drei Menüs, eines vegetarisch. Und am Abend gilt à la carte», ergänzt Koch Jose Mota. Ein Menü werde zwischen 18 und 20, das Gläschen Wein ab 5.50 Franken kosten. «Wir sind bekannt für unsere Gastfreundschaft und offen für alle. Der Stammtisch übrigens bleibt hier vorne stehen, auch zur Mittagszeit», scherzt Catarina. Am Freitag wird das «Oliveira’s» um 19 Uhr eröffnet. Justino Matilde und Familie laden zur Feier des Tages zum Apéro ein.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 8-23 Uhr.

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