Aus der Traum für die Riesenguugge

Es hat nicht sollen sein. Aus der Guuggenmusig mit 150 Mitgliedern, die an der Fasnacht 2012 die Stadt Luzern zum Beben bringen wollte, wird nichts. Es haben sich zu wenig Fasnächtler für das Projekt gemeldet.

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Guggenmusig Blattlüüs Luzern 2009. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Guggenmusig Blattlüüs Luzern 2009. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Das Projekt «150promill», das für die Fasnacht 2012 eine Riesenguuggenmusig mit 150 Mitgliedern auf die Beine stellen wollte, ist gestorben. «Es haben sich zu wenige für unser Vorhaben begeistern lassen», begründet Oliver Hirschi aus Neuenkirch, der das Projekt zusammen mit dem Schenkoner Jürg Fischer lanciert hatte, das Scheitern.

Scheitern hat sich angekündigt

Immerhin 114 Fasnächtler hätten sich aber für das Vorhaben begeistern lassen, ist aus einem Schreiben an alle bisher Angemeldeten zu entnehmen. Sogar eine Person aus Australien wollte in der Riesenguugge mitmachen. Dies reichte allerdings nicht aus. Schon rund einen Monat vor dem Anmeldeschluss am 30. Oktober hatte sich abgezeichnet, dass es wohl schwierig werden würde, 150 Personen für das Projekt zu finden. Damals hatten sich erst 80 Mitglieder angemeldet.

Damit das Projekt doch noch einen Sinn bekommt, wollen die Initianten die Mitgliederbeiträge, die nicht zurückgefordert werden, den Spitalclowns der Theodorastiftung des Kinderspitals Luzern spenden.

bep