Ausbau der Gassechuchi abgeschlossen

In der Stadt Luzern hat die Kontakt- und Anlaufstelle für Drogenabhängige - der ehemalige Fixerraum - ihre definitiven Räumlichkeiten erhalten. Der Ausbau der Gassenküche um eine Etage ist abgeschlossen.

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Die fertig gestellte Gassechuchi am Geisensteinring. (Bild: Remo Naegeli/Neue LZ)

Die fertig gestellte Gassechuchi am Geisensteinring. (Bild: Remo Naegeli/Neue LZ)

Damit wird eine mehrjährige Phase der Testbetriebe und Provisorien abgeschlossen, wie die Stadt Luzern am Dienstag mitteilt. Vor sechs Jahren entschied die Stadt, im Geissmättli einen Fixerraum zu errichten. Doch die Drogenabhängigen nutzten den Raum nicht, weil er zu abgelegen war und weil ein reiner Konsumraum nicht ihren Bedürfnissen entsprach.

Im neuen I.V.-Raum können Drogen gespritzt werden. (Bild: Remo Naegeli/Neue LZ)
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Raucherraum. (Bild: Remo Naegeli/Neue LZ)
Leiter Walter Bösch. (Bild: Remo Naegeli/Neue LZ)
Der neue Warteraum. (Bild: Remo Naegeli/Neue LZ)
Im neuen Medizinraum werden Besucher versorgt. (Bild: Remo Naegeli/Neue LZ)
Das neue Büro. (Bild: Remo Naegeli/Neue LZ)
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Im neuen I.V.-Raum können Drogen gespritzt werden. (Bild: Remo Naegeli/Neue LZ)

Der Fixerraum wurde geschlossen und als erweiterte Kontakt- und Anlaufstelle in der Gassenküche wieder eröffnet. Die neue Einrichtung, die neben einem Konsumraum auch Beratung und Unterstützung anbietet, wurde nun rege besucht.

Die Stadt entschied deshalb, das Gebäude der Gassenküche aufzustocken, um die beiden Angebote räumlich zu trennen. In den neuen Räumlichkeiten wurde zudem das medizinische Ambulatorium untergebracht.

Der Grosse Stadtrat bewilligte für den Ergänzungsbau 900'000 Franken. Dieser Betrag könnte wegen zusätzlichen nötigen Investitionen leicht überschritten werden.

sda