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Ausbauschritt 2030/35: 11,5 Milliarden – oder mehr

Wie viel Geld soll für den Ausbauschritt 2030/35 der Bahn zur Verfügung stehen? Dies war die wichtigste Frage in der Vernehmlassung. Der Bundesrat schlug zwei Varianten vor: eine mit Investitionen von 7 Milliarden und eine mit 11,5 Milliarden Franken. Er sprach sich dabei für die teurere Variante aus, die jedoch nicht den Durchgangsbahnhof Luzern enthält. In diesem Punkt sind sich auch die Kantone einig. Das 7-Milliarden-Paket reiche nicht aus. Die Frage lautet eher: Sollen 11,5 Milliarden verbaut werden oder gar mehr? Die Westschweizer Kantone machen sich für Investitionen von 12 bis 13 Milliarden Franken stark, die Nordwestschweizer nennen die Summe von 12 Milliarden. Auch der Luzerner Ständerat Konrad Graber geht davon aus, dass bei der Beratung im Parlament noch mehr Projekte in den nächsten Ausbauschritt gepackt werden und die Kosten dadurch steigen.

Das würde einen Rattenschwanz nach sich ziehen. Jeder Franken, der im nächsten Ausbauschritt zusätzlich ausgegeben wird, wird bei der übernächsten Etappe fehlen. Die Begehrlichkeiten werden dagegen nicht abnehmen. Zürich und Aargau fordern eine Neubaustrecke zwischen den beiden Kantonshauptorten, in der Nordwestschweiz wird der dritte Juradurchstich gefordert, in Basel der Ausbau des Bahnknotens und in der Westschweiz der Ausbau des Lötschberg-Basistunnels auf zwei Spuren. Der von der Zentralschweiz geforderte Durchgangsbahnhof hat also nach wie vor viel Konkurrenz. (cgl)

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