AUSBILDUNG: Der Kanton Luzern baut die Berufsmatura aus

Die Berufsbildung droht für leistungsstarke Jugendliche unattraktiv zu werden. Das wäre fatal für die Wirtschaft. Nun schreitet die Politik ein.

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Ein Blick in die Klasse BML 08 A der Technischen Berufsmittelschule in Luzern. (Bild: M. Christen/Neue LZ)

Ein Blick in die Klasse BML 08 A der Technischen Berufsmittelschule in Luzern. (Bild: M. Christen/Neue LZ)

Der Kanton Luzern will das Angebot der Berufsmaturität ausbauen. Derzeit wird die Berufsmatura in vier Bereichen angeboten. Aber bereits ab dem Schuljahr 2010 soll die Berufsmatura auch in gewerblicher und in naturwissen-schaftlicher Richtung angeboten werden. Über eine lehrbegleitende Berufsmatura in gesundheitlich-sozialer Richtung wird derzeit noch diskutiert.

Der Schritt des Luzerner Bildungsdepartements ist verständlich. Gerade einmal 12 Prozent aller Schweizer Berufsschüler besuchen parallel die Berufsmatura. In der Zentralschweiz sind die Zahlen ähnlich tief. Einzig in den Kantonen Nid- und Obwalden liegen die Quoten überdurchschnittlich hoch.

Mit der Ausweitung der Berufsmatura reagiert die Politik auf anspruchsvollere Berufsprofile – die immer öfter auf neue Technologien abstützen und intellektuelle Leistungen verlangen.

Andreas Töns

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.