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AUSGRABUNG: Archäologen stossen in Schötz auf verschwundene Mittelalter-Kirche

Bei Bauarbeiten in Schötz wurden die Überreste einer mittelalterlichen Kirche entdeckt. Die Kantonsarchäologie Luzern gräbt diese nun aus, um sie zu dokumentieren.
Mitarbeiter der Kantonsarchäologie Luzern bei der Ausgrabung der Überreste der mittelalterlichen Kirche in Schötz. (Bild: Kantonsarchäologie Luzern)

Mitarbeiter der Kantonsarchäologie Luzern bei der Ausgrabung der Überreste der mittelalterlichen Kirche in Schötz. (Bild: Kantonsarchäologie Luzern)

Bei Bauarbeiten an der Ohmstalerstrasse 8 bis 10 in Schötz sind die Überreste einer aus dem Mittelalter stammenden Kirche wiederentdeckt worden. Dies schreibt die Luzerner Kantonsarchäologie am Donnerstag in einer Mitteilung. Die Überreste der Kirche und des zugehörigen Friedhofs werden nun in einer archäologischen Ausgrabung ans Tageslicht gebracht, um den Fund dokumentieren zu können.

In späteren Schriftquellen sei die nun wiederentdeckte Kirche als Johanneskapelle bezeichnet worden. Sie sei vor über 400 Jahren abgetragen worden, heisst es in der Mitteilung weiter.

«Die laufende Rettungsgrabung bietet definitiv die letzte Gelegenheit, etwas über die bauliche Gestalt und die Entwicklung der Kapelle sowie über den Friedhof zu erfahren und damit die regionale Geschichte um ein wichtiges Kapitel zu ergänzen», schreibt die Kantonsarchäologie auf ihrer Webseite.

pd/lur

HINWEIS
Am 16. Dezember findet zwischen 10 und 16 Uhr ein öffentlicher Tag der offenen Grabung statt, dem Interessierte beiwohnen können.

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