Über ein Viertel der Luzerner Wohnbevölkerung hat einen Migrationshintergrund

2019 lag im Kanton Luzern gemäss Lustat Statistik Luzern der Ausländeranteil bei 18,8 Prozent. Damit liegt Luzern deutlich unter dem schweizerischen Durchschnitt von 25,3 Prozent.

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(pjm) Im Kanton Luzern lebten Ende 2019 laut Lustat Statistik Luzern 77'612 Ausländer mit ständigem und 2799 mit nichtständigem Wohnsitz. Der Ausländeranteil mit ständigem Wohnsitz stieg damit von 11.9 Prozent (38'804 Personen) im Jahr 1991, auf 18.8 Prozent. Trotz der beinahen Verdopplung des Ausländeranteils liegt der Kanton Luzern deutlich unter dem schweizweiten Durchschnitt von 25.3 Prozent. Insgesamt hat über ein Viertel der ständigen Luzerner Wohnbevölkerung ab 15 Jahren einen Migrationshintergrund

Rund 56,7 Prozent der wohnhaften Ausländer in Luzern kamen dabei aus der Europäischen Union, 9,9 Prozent aus Asien, 5,1 Prozent aus Afrika und 2,6 Prozent aus Amerika. Von den 163 im Kanton vertretenen ausländischen Nationen stellen die deutschen Staatsangehörigen mit 18,3 Prozent die grösste Gruppe dar. Gefolgt werden sie von Personen aus Italien mit 10,4 Prozent, dem Kosovo mit 10,3 Prozent und Portugal mit 9,6 Prozent.

2019 wurden im Kanton Luzern 1152 Ausländer eingebürgert, das sind 545 Personen weniger als im Vorjahr. Gemessen an der Gesamtzahl der ausländischen ständigen Wohnbevölkerung im Kanton Luzern entspricht dies einer Ziffer von 15,0 Einbürgerungen pro 1000 Ausländern.