AUSSCHREITUNGEN: Drei Jahre Stadionverbot für die Chaoten

Nach den Ausschreitungen beim Cup-Halbfinal drohen dem FC Luzern Sanktionen. Auch die Chaoten sollen hart bestraft werden.

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Feuerwerk im Sektor der Walliser. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Feuerwerk im Sektor der Walliser. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

«Da sind möglicherweise Fehler passiert», sagt Mike Hauser. Die wüsten Auseinandersetzungen nach dem Cup-Halbfinal vom Ostermontag geben dem FCL-Sicherheitschef zu denken. Zusammen mit der Polizei ist man beim FC Luzern dabei, das vorliegende Bild- und Videomaterial zu analysieren, damit die Chaoten bald eruiert werden können. «Wer am Montag widerrechtlich auf dem Spielfeld war, soll in den nächsten drei Jahren kein Stadion mehr von innen sehen», so Hauser.

Auch der FC Luzern und der FC Sion müssen mit Sanktionen rechnen. «Die möglichen Strafen reichen von einer Verwarnung über Geldbussen bis hin zu einem Geisterspiel», sagt Ulrich Pfister, Sicherheitschef beim Schweizerischen Fussballverband. Darüber entscheiden wird die Disziplinarkommission des Schweizerischen Fussballverbandes. Pfister spricht sich dafür aus, Bilder der Chaoten öffentlich zu publizieren.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.